Radio und Fernsehen setzen oft auf das Original, um ihre Glaubwürdigkeit zu unterstreichen. So kommen Engländer, Franzosen, Russen, Spanier, Italiener, Griechen und viele viele andere zu Wort. Man lässt sie im Programm zunächst in ihrer Sprache reden. So wird dem Hörer oder Zuschauer ein Gefühl der Authentizität vermittelt. Nach ein paar Sekunden werden die Stimmen jedoch leiser. Eine deutsche Stimme übersetzt. Doch übersetzt sie wirklich? Dies ist nicht immer der Fall. Auch bei den „Qualitätsmedien“ werden Fehler gemacht.
„Die Senderspitze ist neu, aber die Probleme sind die alten. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ist erneut ins Visier der Rechnungshöfe der drei beteiligten Bundesländer geraten“, berichtete gestern die DNN.
Dies meldet die FTD. Sie ist eine unter mindestens vier Interessenten, die Ende Juli Gebote für den Betreiber Primacom abgegeben haben. Zu den weiteren Bietern gehören der Investor Star Capital Partners, DTK Deutsche Telekabel sowie ein weiterer unbekannter Finanzinvestor.
Wer auf Facebook Gerüchte streut, Spam-E-Mails verschickt oder Computerviren in die Welt setzt, sollte sich in Acht nehmen. Schweizer Forscher haben eine Formel entwickelt, mit der sich die Urheber solcher Informationen aufspüren lassen, meldet die Süddeutsche Zeitung.
„Das jüngste Beispiel der Olympischen Sommerspiele in London hat nach Ansicht von Johannes Beermann gezeigt, dass die beiden öffentlich-rechtlichen Sender zu einer qualitativ guten Berichterstattung in der Lage sind“, meldete digitalfernsehen.de letzte Woche. Der sächsische Medienminister und Staatskanzlei-Chef Johannes-Beermann schätzte die Berichte von der Londoner Olympiade als „gut und von hoher Qualität“ ein. Dabei gab es so einiges zu kritisieren: nicht nur die öfter fehlende distanzlose, deutschland- und medaillenfixierte Kommentierung.