Michael Hartmann hält die globale Wirtschaftselite für einen Mythos

Sie werde nur vorgeschoben, wenn die Politik keine Diskussion über mögliche Alternativen aufkommen lassen möchte. „Von den 1.000 größten Unternehmen der Welt wird nur jedes zehnte von einem Ausländer geführt. Bei den Aufsichtsratsvorsitzenden liegt der Prozentsatz noch niedriger und von den 1.000 reichsten Milliardären der Welt wohnen nur 90 außerhalb ihres Heimatlandes. Die grenzüberschreitende Mobilität der Spitzenmanager und Superreichen ist einfach bei weitem nicht groß genug, um eine eigenständige globale Elite oder Klasse zu bilden.“

 

Carta, 11.10.2016, (online)

Deutschland: Nur „Rekordhalter“ bei Erstlingsfilmen

Nach einem weltweiten Erfolg läuft es für einen Filmemacher zumeist richtig gut. Die Sender nehmen einem alles ab. „Ich hatte einen Freischuss“, so Dany Levy im Gespräch mit Anja Reich (Berliner Zeitung, 11.10.2016) Nach dem zweiten Film wäre das vorbeigewesen. „So ist…

Dokumentiert: Zahl und Kosten der Dreistufentests

„Schätzungen zufolge betragen die Kosten in Deutschland für die gesamte Durchführung aller Tests bis 2011 in Summe bis zu zehn Millionen Euro. Rechnet man mit dem Kostenanteil von rund 63 Prozent aus den Gesamtkosten des ZDF (siehe Tabelle 5) den Anteil für wirtschaftliche Gutachten auf alle Verfahren in Deutschland hoch, ergibt sich ein genäherter Wert von rund 6,3 Millionen Euro. Im Mittelwert liegen daher bei 44 Gutachten die durchschnittlichen Kosten bei rund 143.000 Euro pro wirtschaftlichem Gutachten. Weiterlesen Dokumentiert: Zahl und Kosten der Dreistufentests

War es vor allem ein strategischer Schachzug von ARD und ZDF, die Olympiarechte 2018 bis 2024 nicht zu erwerben?

In der Öffentlichkeit stellten es ARD und ZDF so dar, dass ihnen 300 Mio. Euro für vier Olympische Spiele zu teuer seien. „ARD und ZDF sollen für die Sublizenzen der Winterspiele 2018 in Pyeongchang und der Sommerspiele 2020 in Tokio maximal 100 Millionen Euro geboten haben. Das US-Unternehmen Discovery soll geschätzte 150 Millionen Euro verlangen. Offizielle Bestätigungen dieser Zahlen gibt es nicht“, berichtete SpOn. „ARD und ZDF haben nach dpa-Informationen für die Sub-Lizenzen von 2018 bis 2024 rund 200 Millionen Euro geboten, das US-Unternehmen Discovery etwa 300 Millionen Euro verlangt. In der letzten Runde sollen sich beide Seiten noch einmal ein bisschen angenähert haben – doch es reichte nicht für eine Einigung“, so das Hamburger Abendblatt am 28.11.2016. Weiterlesen War es vor allem ein strategischer Schachzug von ARD und ZDF, die Olympiarechte 2018 bis 2024 nicht zu erwerben?

Ist eine kostenlose Kurzberichterstattung zu Olympia für ARD und ZDF möglich?

„Der Frankfurter Sportrechtsexperte Stephan Dittl befürchtet, dass vor allem die deutsche Gesetzgebung für ARD und ZDF nachteilig werden kann. Das deutsche Recht auf Kurzberichterstattung sehe vor, dass die Sender mit eigenen Teams in die Stadien gehen und die Wettbewerbe selbst aufzeichnen könnten,…