Tagesschau berichtete 2016 mehr über Fußball als über EU-Politik

Diese Daten sprechen für sich. Im Jahr 2016 berichtete die Tagesschau 483 Minuten über Sport. Über die Hälfte davon, nämlich 259 Minuten, machte der Fußball aus. Über andere Themenkategorien berichtete die Tagesschau so: EU-Politik:                …

Europäische Unternehmen haben Dominanz im internationalen Markt für Fernsehproduktionen wieder an USA verloren

„Die vertikale Integration einiger der größten europäischen Produktionsgruppen in US-amerikanische Konzerne ist dabei Anlass zur besonderen Besorgnis. Die US-Konzerne haben nunmehr die Kontrolle über a) die Mehrzahl der weltweit relevanten Produzenten von Fernsehunterhaltung (sowohl in den Bereichen Fiction als auch Factual Entertainment/Reality-TV),…

Was bringt die Aufstockung der Filmförderung

„Von 2018 an wird die Filmförderung des Bundes auf 150 Millionen Euro jährlich aufgestockt – und soll Deutschland als Filmstandort wieder attraktiv machen. Wenn durch die Aufstockung des Budgets wieder mehr Blockbuster in Deutschland gedreht werden, kann sich der Finanzminister freuen. Internationale…

Zitiert: Weniger Geld für mehr Streams – „Künstler-Margen“ bei Spotify sinken

 

„Das auf Künstlerrechte spezialisierte Blog The Trichordist hat ausgerechnet, dass die Margen bei Spotify von 2014 bis 2016 um 16 Prozent gefallen sind. Das bedeutet: Ein Musiker erhält pro Stream eines Songs mittlerweile lediglich 0,00437 US-Dollar. Bei Apples iTunes gibt es 68 Prozent mehr, also 0,00735 Dollar. Wer nur einen Dollar – umgerechnet etwa 93 Euro-Cent ­– verdienen will, dessen Songs müssen Nutzer bei Apple rund 140 Mal und bei Spotify sogar 230 Mal streamen.“

 

(Benedikt Plass-Fleßenkämper, wired.de, 21.03.2017, online)

Zitiert: Bewegte Bilder als Fernsehen regulieren – Erst die Gamer, dann das ganze Internet

„LfM-Direktor Tobias Schmid will zeigen, wie weit der Rundfunkbegriff im Internet reicht, also wer dem Verständnis der Medienaufsicht nach Rundfunk macht und entsprechend eine Rundfunklizenz braucht. Und er will dafür sorgen, dass die Landesmedien als Aufsicht gefragt sind. Seine grobe Faustregel: „Was aussieht wie Rundfunk, und sich bewegt wie Rundfunk, ist Rundfunk.“ Ein Angebot wie Bild.de, das stark auf bewegte, auch live gesendete Bilder setzt, könnte Rundfunk sein, sagt Schmid.“

 

(Michael Hanfeld, faz.net, 28.3.2017, online)