Zitiert: Trotz Erneuerung keine gesamtdeutsche Zukunft für das „Ostfernsehen“

Zwischen Ende Oktober 1989 und April 1990 entstehen 39 neue Sendeformate für beide Programme, darunter Magazine wie Klartext (Inland), Meridiane (Ausland) Kaos (Kultur) oder Ozon (Umwelt), die Talksendungen Disput und Donnerstagsgespräch, die – bis dahin undenkbar – live bei aktiver Teilhabe der…

Zitiert: Werbeagenturen bestimmen, wie Öffentlichkeit aussehen soll

Die Werbeagenturen, die die Öffentlichkeitsbedürfnisse der Industrie einsammeln, bestimmen, wie Öffentlichkeit aussehen soll. In dem Moment müssten sich alle Stiftungen, die gemeinnützig sind, verbünden, um wieder eine klassische bürgerliche Öffentlichkeit zu etablieren. Diese Gegenöffentlichkeit, die die klassische Öffentlichkeit bewahren hilft, müssen wir organisieren. Immer wenn wir einen Missbrauch sehen, müssen wir ein Gegenmittel ersinnen.

Alexander Kluge: Im Netz gibt es keine Öffentlichkeit. In: epdmedien 70 Jahre Sonderheft, S. 12

Zitiert: Der Unterschied zwischen Diskussion und Debatte

Julia Reda: „Diskussion heißt, ich unterhalte mich mit Ihnen mit dem Ziel, dass wir uns am Ende verstehen, Debatte heißt, ich unterhalte mich mit Ihnen für ein Publikum, um das Publikum von meinem Standpunkt zu überzeugen, ohne das Ziel, meine eigene Meinung zu ändern. Die meisten öffentlichen politischen Auseinandersetzungen sind Debatten.“

Julia Reda in der 3Sat-Doku „Die empörte Republik“, 14.09.2019 (online bis 19.09.2019)

Zitiert: Jüdische Allgemeine – Warum wir nicht mit der AfD sprechen

Mit Politikern, die den Holocaust als »Vogelschiss der Geschichte« und das Schoamahnmal in Berlin als »Schande« bezeichnen, gibt es nichts zu bereden. …. Um es ganz klar zu sagen: Wir sprechen nicht mit Politikern einer Partei, die vom Ortsverband über die Landesparlamente…