Zitiert: Warum es der Konkurrenz von ARD und ZDF bedarf

Die Sender von ARD und ZDF haben beim Gesamt-Fernsehmarkt etwa 50 Prozent Marktanteil. Wenn man nur die Politiksendungen betrachtet, kommen wir auf mindestens 80 Prozent. Deshalb finde ich es wichtig, dass es den inhaltlichen Wettbewerb zwischen ARD und ZDF gibt, dass wir gegenseitig Benchmark füreinander sind.

Thomas Bellut, dwdl.de, 23.10.2019 (online)

Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk muss die Mediatisierung der Politik analysieren ….

… anstatt sie selbst zu betreiben. Zu dieser basalen Pflicht- und Selbstverständigungsaufgabe gehörte die Förderung sozialer Praktiken, die den Bürger immunisieren gegen Clownspolitiker und die Monumentalisierung des Moments. Wo wir dem Allzeit-Diktat des Moments gehorchen, dort wächst die Gefahr, dass wir den…

Zitiert: „Die Empfehlung der KEF werden wir respektieren“

Beim Publikum habe das ZDF mit einem Marktanteil von gut 13 Prozent die „Nase klar vorn“. In vielen Programmbereichen setze sein Sender Standards und bekomme dafür viele Preise. Thomas Bellut betont aber auch, dass der KEF-Vorschlag für einen Rundfunkbeitrag ab 2021 von 18,36 Euro Konsequenzen für das Programm haben werde: „Wir haben gelernt, sparsam zu wirtschaften und werden das weiter tun.“ Das ZDF werde aber die Empfehlung der KEF respektieren, betont der ZDF-Intendant.

Thomas Bellut, medienpolitik.net, 19.12.2019 (online)

Zitiert: Eine Frage des Gehalts

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat sich mit den Gehältern der Sender beschäftigt. Zwischen 3681 und 10405 Euro verdienen Redakteure monatlich in der ARD. Wieso zahlen Öffentlich-Rechtliche so unterschiedlich? …. Beim internen Vergleich liegen fünf Sender oberhalb des Durchschnitts, nämlich ZDF, BR, HR, SR – und besonders der WDR. Bei dem stellten die Gutachter „ein deutlich erhöhtes Gesamtvergütungsniveau“ fest.

Elisa Britzelmeier, sueddeutsche.de, 19.12.2019 (online)

Zitiert: Thomas Belluts effektiverer Weg

In der Diskussion über gemeinsame Initiativen werden viele Bälle in die Luft geworfen, ohne die praktischen Auswirkungen zu berücksichtigen. Ich höre da lieber auf meine Fachleute, die wissen, was den Wünschen der Nutzer entgegenkommt und welche Ideen realistisch sind oder eben nicht. Im Moment ist es unser Weg, die ZDFMediathek weiter zu optimieren. Aber ARD und ZDF sollen sich besser vernetzen. Das ist bereits in Arbeit, damit man z.B. den „Tatort“ über unsere und die „heute show“ über die Mediathek der ARD finden kann.

Thomas Bellut, dwdl.de, 23.10.2019 (online)