Zitiert: Ob die ARD diesen Auftrag noch erfüllt?

Der dezentralisierte Verbund der ARD wurde ist einst nach der Erfahrung der NS-Diktatur von den West-Allierten gegründet worden mit dem erklärten Ziel der “reeducation”, der journalistischen Mithilfe bei der Demokratisierung des nazistischen Deutschlands. Faschistische Propaganda sollte für die Zukunft verhindert warden. Ob die ARD diesen Auftrag heute noch lückenlos und kompetent erfüllt, dessen kann man sich  … nicht mehr völlig sicher sein.

Matthias Dell, Zeit Online, 2.9.2019, nicht online

Zitiert: Journalisten machen sich zur Marke

Journalisten machen sich mit Meinungsäußerungen zur Marke, während politische Akteure sich eigene Kanäle schaffen, um die jeweilige Zielgruppe direkt zu erreichen. Derzeit wird viel über sogenannte Newsrooms diskutiert, mit deren Hilfe Parteien und Ministerien ihre Öffentlichkeitsarbeit in sozialen Medien professionalisieren wollen – oft auch mit der Expertise gelernter Journalisten. Das Ziel: auf die Minute geplante Tweets, auf bestimmte Gruppen zugeschnittene Bilder, in Diskurse einsteigen, die trenden. Ob sie gesellschaftlich relevant sind, ist dabei manchmal nachrangig.

Mey Dudin: Politiker setzen in der Kommunikation auf soziale Netzwerke, epd medien, 28/2019, S. 3

Zitiert: Journalismus ist mehr als gegensätzliche Positionen darzustellen

Dem Konzept von Buzzard liegt ein etwas naiver Trugschluss zugrunde. Den kennen wir auch aus Talkshows. Nämlich, dass eine ausgewogene Debatte die Darstellung der möglichst gegensätzlichsten Positionen beinhaltet. Zwei möglichst weit voneinander entfernte Meinungen balancieren einen Diskurs nicht aus. Ihre Wertigkeit ergibt…

Zitiert: Rolle professioneller Publizisten bei rechten Hass-Kampagnen

Der Direktor des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft in Jena, Matthias Quent, sagte der Deutschen Welle, Dinge, die vorher eindeutig rechtsradikalen Akteuren wie etwa der Identitären Bewegung zuzuordnen gewesen und eher im Verborgenen passiert seien, seien heute viel stärker mit einer rechtskonservativen Öffentlichkeit verzahnt: „Es gibt die Tendenz, dass jemand, der öffentlich renommiert ist, vorangeht, unerwünschte Personen im Grunde markiert und zum Abschuss freigibt, und sich dann Rechtsradikale darauf stürzen.“

DLF, Nachrichten, 21.11.2019 (online)

Zitiert: Meinungsfreiheit versus Widerspruchsfreiheit

Es sind die wahren Feinde der Gesellschaft, die Artikel 5 des Grundgesetzes, die Meinungsfreiheit, als Rechtfertigung missbrauchen, um Artikel 1, die Menschenwürde, zu verletzen. Leider muss man inzwischen ausdrücklich betonen, was der Popkritiker Jens Balzer einmal schrieb: „Schuld am Rassismus ist nicht…