Zitiert: Vertrauen in Person höher als gegenüber Medien

Wonach bemisst sich die Glaubwürdigkeit von Nachrichten in sozialen Medien? Eine Studie kommt zu einem interessanten Ergebnis. …. In einem repräsentativen Feldexperiment an der Universität Chicago ging nun eine Forschergruppe des Nationalen Meinungsforschungszentrums (NORC – National Opinion Research Center) der Frage nach,…

Zitiert: Wie ein Begriff Kriege legitimiert

Um die gegenwärtigen Konflikte in der Welt zu beschreiben, nutzen Medien und Politiker häufig Begriffe wie »asymmetrische«, »hybride« oder »neue Kriege«. Das Problem: Sie sind analytisch unpräzise und empirisch umstritten. Zugleich dienen sie als Rechtfertigung für die Kriege des 21. Jahrhunderts. … Medienvertreter hingegen sollten sehr achtsam mit den Etiketten der »neuen«, »hybriden« und »asymmetrischen« Kriege umgehen. Als vage Sammelbegriffe tragen sie nicht immer zur Aufklärung bei, sondern verhindern diese teilweise sogar.

Sebastian Haupt, Katapult 09/2016 (online)

Zitiert: Wie man sich gut darstellen kann – Unabhängigkeit der ARD

Jeweils zwei Drittel der Bevölkerung beurteilen die Angebote des ARD-Verbunds als unabhängig von Interessengruppen und sind der Überzeugung, dass in der Berichterstattung alle zu Wort kommen. Diese Ergebnisse sind als sehr hohe Werte einzuschätzen, denn noch vor zwei Jahren – auf dem…

Zitiert: Stoffentwicklungsförderung ermöglicht selten gute Filme

Wenn mir ein Autor oder eine Autorin eine Idee für einen Film unterbreitet und ich es für gut empfinde, kommt das Geld für ein Treatment von mir und keinem anderen. Sonst bin ich kein Produzent. Wissen Sie, aus der Stoffentwicklungsförderung heraus entstehend…

Zitiert: Warum Sparen beim Radio kaum Sinn macht

Dass man beim Radio Geld einsparen kann, was beim Fernsehen verpulvert wird, war im Übrigen schon immer eine Illusion. Denn vom Etat einer einzigen Folge einer halbstündigen Vorabendserie könnte man etwa fünf Hörspiele produzieren. Mal sehen, wie viele Hörspiele der deutschsprachige Rundfunk im Jahr 2019 schafft.

Jochen Meißner, Medienkorrespondenz 7/2019, S. 9 (nicht online)