BBC 3 als Vorbild für ARD-ZDF-Jugendkanal

BBC 3 war im Februar 2003 gegründet worden und erreichte im Jahr 2013 einen durchschnittlichen Marktanteil von 1,5 Prozent. Bisher wird BBC 3 von 19.00 Uhr bis 4.00 Uhr ausgestrahlt und teilt sich eine Frequenz mit dem Kinderkanal CBBC, der von 7.00 bis 19.00 Uhr sendet.

Allerdings werden für das neue Angebot von BBC 3 anstelle von 75 Mio Pfund (90 Mio Euro) künftig nur noch 30 Mio Pfund (36 Mio Euro) zur Verfügung.

Bei dieser Finanzausstattung kann man nicht mehr digital-terrestrisch oder über andere lineare Verbreitungswege zu empfangen sein. Stattdessen wird das Angebot dann nur noch als Online-Kanal über den BBC-iPlayer abrufbar sein.

 

Quelle: Funkkorrespondenz 11/2014

Link-Tipp: Wahlinformationen im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen

Udo Michael Krüger, Thomas Zapf-Schramm und Christiane Müller haben die Informationsangebote zur Bundestagswahl 2013 in den deutschen Fernsehhauptprogrammen ARD/Das Erste, ZDF, RTL, Sat.1 und ProSieben analysiert und quantifiziert. Ermittelt wurden Umfang der Wahlinformation, Sendungsformen, Wahlthemen sowie die Präsenz der Politiker und Parteien. Die…

Medienjahrestage 2014

11. Januar 1889 in Montevideo – 125. Jahrestag

Urheberrecht: Übereinkunft von Montevideo

 

16. Januar 1964 in Marl – 50. Jahrestag

Adolf-Grimme-Preis erstmals verliehen

 

24. Februar 1984 in Bonn – 30. Jahrestag

Ministerpräsidenten der Bundesländer einigen sich über Satellitenfernsehen für private Anbietern Weiterlesen Medienjahrestage 2014

Zitat: Warum das FFG nur fortgeschrieben wird

„Der Entwurf für das nächste FFG muss bereits in etwa zwei Jahren vorliegen. Schon aus diesem Grund darf man kaum erwarten, dass das System grundlegend auf den Kopf gestellt wird, das wäre in dieser Zeit gar nicht denkbar. Und warum sollte man es auch in seinen Grundfesten ändern? Das wäre doch geradezu abenteuerlich angesichts der Tatsache, dass es gerade erst vollumfänglich bestätigt wurde. So weit es gute Ideen zur Fortentwicklung des FFG gibt, wird man sich sicherlich um deren Implementierung bemühen. In jedem Fall wird aber über die zukünftigen Beiträge der Zahler zu entscheiden sein.“

 

FFA-Präsident Bernd Neumann, Blickpunkt:Film, 08/2014

Ist der KEF-Vorschlag zur Beitragsreduzierung schon obsolet?

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten legte gestern ihren Bericht offiziell vor und bleibt dabei: sie schlägt vor, den Rundfunkbeitrag um 73 Cent zu senken.

 

Schon vorher gab es Stimmen gegen eine schnelle Beitragssenkung.  Der Landesrundfunkrat Baden-Württemberg des Südwestrundfunks (SWR) hatte sich am 21.2. gegen den Vorschlag der KEF gewandt. Er hält stattdessen Korrekturen möglicher Mehrbelastungen zum Beispiel von Unternehmen, Kommunen und Kirchen für sinnvoll, berichtete die Süddeutsche Zeitung.

Im Landesrundfunkrat sitzen Politiker aus dem Landtag sowie Vertreter der Landesregierung. So ist davon auszugehen, dass die grün-rote Landesregierung diese Haltung grundsätzlich teilt.

Auch der Verwaltungsrat des Bayerischen Rundfunks äußerte sich. Weiterlesen Ist der KEF-Vorschlag zur Beitragsreduzierung schon obsolet?