Zitiert: Wie aus einem medialen Dreikampf ein Zweikampf wird

Lange Jahre schien es so, dass der Kampf um den TV-Markt einer zwischen den Privaten und den Öffentlich-Rechtlichen ist. Es war der Kampf zweier unterschiedlicher Systeme: Die einen finanzierten sich über Werbeeinnahmen, die anderen über Gebühren. Es waren die werbefinanzierten Sender, die…

Zitiert: Was in der Kritik an ARD und ZDF fehlt

Worüber Kritiker von ARD und ZDF aber selten reden: Was läuft beispielsweise in den Politik- und Auslandsmagazinen gut, was ließe sich verbessern? Wie hat sich die Kulturberichterstattung entwickelt? Was tut sich in den Reportageformaten? Eine systematische Programmbeobachtung, die über Talkshow- und Tatort-Kritiken hinausgeht, findet kaum noch statt. Das gilt natürlich erst recht für den Hörfunk, der in Grundsatzdebatten über das öffentlich-rechtliche System allenfalls am Rande vorkommt.

 

René Martens, zeit.de, 06.03.2018 (online)

Darf sich die KEF zu den Krimikosten äußern?

In einer Pressemitteilung der ARD vom 19.2.2018 heißt es:

Darüber hinaus sind laut Wilhelm die Aussagen der KEF zu einzelnen Programmaufwendungen nicht nachvollziehbar: ‘Die KEF hat keinen Auftrag, sich zur Programmgestaltung zu äußern. Das gilt für die Sportberichterstattung genauso wie für die Krimiproduktion. Der Etat für Sportrechte ist im Übrigen seit 2012 eingefroren.’ (online) Weiterlesen Darf sich die KEF zu den Krimikosten äußern?

Zitiert: Das Fernsehen bei ARD und ZDF auf dem Zenit?

Um ein sorgfältig austariertes Für-jeden-etwas-Portfolio mit Spannendem, Gefälligem und noch mehr gefälliger Krimi-Spannung handelt es sich auch beim Gesamtpaket der insgesamt 144 neuen Fernsehfilme, die die ARD in diesem Jahr erstausstrahlen will. 35 Mittwochs-Filmen am einzigen genre-offenen Sendeplatz im deutschen Fernsehen stehen 43 Sonntags-Krimis und 24 Donnerstags-Krimis gegenüber. … Weiterlesen Zitiert: Das Fernsehen bei ARD und ZDF auf dem Zenit?

Video: Wie man öffentlich-rechtlichen Rundfunk gut verteidigen kann

Der Zuger Kabarettist Michael Elsener, bekannt als Imitator von hiesigen Bundesräten, Roger Federer oder Christa Rigozzi, hat ganz aus eigener Motivation und ohne Absprache mit Polit- oder Kampagnenbüros, einen Videohit gelandet. Am 24. Dezember hat er auf seiner Facebookseite einen gut achtminütigen Beitrag aufgeschaltet, in dem er sich auf witzig-unterhaltsame Weise mit der No-Billag-Initiative auseinandersetzt und ein Nein empfiehlt.

 

Video

 

Luzerner Zeitung, luzerner-zeitung.ch, 06.01.2018 (online)