Zitiert: Theorie und Wahrheit – Bedürfnis an Berichten über linke Meinungsdiktatur ist groß

Weil das Bedürfnis nach Berichten über linke Meinungsdiktatur so groß, die realen Fälle aber fast inexistent sind, greift man bereitwillig nach jedem Strohhalm, der eine Bestätigung des vorgefertigten Weltbildes verspricht.

Wenn es dann aber nicht einmal einen solchen Strohhalm gibt, denkt man sich die Fälle kurzerhand aus.

Floris Biskamp, tagesspiegel.de, 27.05.2020 (online)

Klick-Tip: Der Wahrheit verpflichtet

Das ARD radiofeature beschäftigte sich zum zehnjährigen Jubiläum mit der Rolle des Journalismus selbst, und dem zunehmenden Druck, dem die Journalisten weltweit ausgesetzt sind. Viele Journalisten sind mit wachsenden Zweifeln und offenem Hass konfrontiert.

Wie kam es dazu? Was haben etablierte Medien selbst zu diesem Vertrauensverlust beigetragen? Was ist wahr, was fake? Mit welchen Methoden werden Fakten überprüft?

Tom Schimmeck, SWR2, 22.01.2020 (online)

Zitiert: Wahrheitssandwich – Umgang mit Falschinformationen

Wenn Hans (eine fiktive Person, Anm. Altpapier) also verstehen will, was der Leugner meint, muss sein Verstand die falsche Information zunächst als richtig akzeptieren. Das ist Teil des Verständnisprozesses. Erst dann kann Hans‘ Gedächtnis die Aussage mit einer Warnung versehen: Achtung, das…

Zitiert: Wahrheit als Verhandlungssache

Inzwischen weiß ich, dass dahinter eine Strategie steckt, deren Annahme lautet: Die Wahrheit ist Verhandlungssache. Es ist eine Art kommunikativer Relativismus, den man zurzeit an vielen Stellen beobachten kann. Eine Anschuldigung wird wird durch eine Gegenanschuldigung relativiert. Und so ergibt sich aus einer vermeintlich eindeutigen Ausgangslage, einer anscheinend schuldigen und einer anscheinend unschuldigen Partei, ein nebliges Bild, auf dem nur noch zu erkennen ist, dass zwei Parteien sich miteinander streiten.

Ralf Heimann, MDR Altpapier, 06.03.2020 (online)

Zitiert: Medien in der Haltungskrise

Wenn sich maßgebliche Berichterstattung und Kommentatoren darauf einigen, Politik fast ohne politische Inhalte, dafür mit Geschichten über persönliche Konflikte zu vermitteln, dann sind sie vielleicht mehr als Multiplikatoren politischer Prozesse, dann sind sie möglicherweise ein Teil des Problems. …. Angesichts beider jüngster…