Zitiert: Die Plausibilität der Fernsehkrimis

Jeder Fernsehkrimi muss, was die Plausibilität angeht, oft mehr als Fünfe gerade sein lassen. Polizeiarbeit in Echtzeit und unter echten Bedingungen wie zum Beispiel Vorschriften? Daraus ließe sich eher kein spannender Film machen. Wenn aber Buch und Regie mit Gespür für die Gesamtatmosphäre und mit einer gewissen Nonchalance Lücken zu lassen wissen, sind diese Lücken, Unwahrscheinlichkeiten, ist ein Hakenschlagen der Handlung kein Problem.

Sylvia Staude, fr.de, 18.4.2022 (online)

Zitiert: Wahrheit im Kriegsgebiet

Sich der Wahrheit, oder besser: den Wahrheiten, in einem Krieg anzunähern, ist ein schwieriges, gefährliches Geschäft. Journalistinnen und Reporter bemühen sich darum. Die einen, eher wenigen, tun es, oft unter Lebensgefahr, im Kriegsgebiet; die anderen, eher vielen, tragen am ungefährlichen Schreibtisch Nachrichten…

Zitiert: Der Kern wissenschaftlichen Arbeitens ist der methodische Zweifel

Wissenschaftliche Modelle und Theorien werden immer wieder auf den Prüfstand gestellt, bestehende Auffassungen kritisch hinterfragt und damit bestehendes falsches Wissen so schnell wie möglich korrigiert. Denn historisch gesehen hat sich das allermeiste von Autoritäten für wahr Erklärte zuletzt als falsch erwiesen. Auch…

Zitiert: Das grundlegende Qualitätskriterium im Journalismus ist die Richtigkeit

Für die Orientierungsleistung der Medien sind zwar weitere Kriterien unabdingbar und viele deutlich spannender, doch ohne das strikte Bemühen um Faktizität haben wir es erst gar nicht mit Journalismus zu tun. Umso erstaunlicher ist, wie viele Fehler sich im Journalismus finden. Neben…

Zitiert: Begrenzte Diversität im Film

Man kennt das aus der Wirtschaft und Politik, aber auch von der Filmförderung: Soundso viele Frauen, People of Color, LGBTQs, Migrant*innen, Flüchtlinge, Behinderte, Jugendliche aus schwierigen sozialen Verhältnissen usw. sollen dabei sein. Viele der post-faktischen Serien ändern einfach völlig frei die Demografie…