Zitiert: Sind Nutzerinnen und Nutzer von Twitter, Facebook u.a. politisch gut informiert?

Mit dem Zusammenhang von Nachrichtennutzung – mit Fokus auf Social Media – und politischem Wissen bei jungen Menschen beschäftigt sich Patricia Müller in ihrer Dissertation. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet PR und Technikkommunikation am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft der Technischen…

Zitat: Warum und wie Twitter und Facebook mit Nachrichten die Wirklichkeit verzerren

Facebook und Twitter geht es aber nicht darum, Informationen zu verbreiten, und auch nicht darum, das Publikum zu bespaßen. Die Internetkonzerne wollen, dass sich die Nutzer so lange wie möglich auf ihren Seiten aufhalten, um Werbeeinnahmen zu generieren. Dass ihnen eine Rolle als bedeutende Medienspieler zuwächst, ist für sie ein netter Mitnahmeeffekt, mehr nicht. Für die Nutzer hat das zur Folge, dass ihre Nachrichten nicht nach Relevanz, sondern ökonomischer Verwertbarkeit gefiltert werden. Der Nutzer sitzt im Silo sozialer Netzwerke und ist manipulierbar.

 

Adrian Lobe auf faz.net, 20.03.2015

 

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Twitter nur ein Internet-Mythos, der von Medien und Politik inszeniert wird

Das gesellschaftspolitische Gewicht von Twitter wird insbesondere von ARD, ZDF und Politik inszeniert. Der Mitmachmythos sei eine Illusion. „Die tatsächlichen Nutzerzahlen sind oft nicht der Rede wert, wie eine Analyse der jüngsten Landesparteitage von SPD und CDU ergeben hat“, berichten in der Rheinpfalz die Journalisten Mathias König, Wolfgang König und Michael Konrad, die die Twitterkommunikation am Rande der Landesparteitage von CDU und SPD in Rheinland-Pfalz im November 2014 ausgewertet haben.

 

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Olympiade 2012: die ersten Online-Spiele

 

ARD und ZDF hatten im Mai verkündet, dass sie diesmal nicht nur in ihren Hauptprogrammen und auf den zugehörigen Internetplattformen über Olympia berichten wollen. In bis zu sechs parallelen Livestreams sollten rund 900 Stunden lang Wettkämpfe zu sehen sein. Die Digitalkanäle wolle diesmal man nicht nutzen. Der Präsident des VPRT, Jürgen Doetz, ein Verband privater Sender, der seit einiger Zeit mit ARD und ZDF in der Deutschen Content Allianz gemeinsam medienpolitisch agiert, kritisierte die „Maßlosigkeit“ mit der ARD und ZDF „ihren Sportinformations- und Telemedienauftrag  interpretieren“.

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