Sächsischer Rechnungshof sieht Gefahr der Überfinanzierung bei der SLM

Der Sächsische Rechnungshof sieht bei der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) nach wie vor erhebliche Mängel in der Haushaltsführung. Hohe Rücklagen, überhöhte Ausgabereste und üppige Gehälter könnten auf eine Überfinanzierung aus Rundfunkbeiträgen hinweisen, so die Behörde. Die Staatskanzlei sieht als Rechtsaufsicht der SLM hingegen…

Zitiert: Lokaljournalistische Angebote statt nur Fernsehsender fördern

Bisher haben wir Weiterbildung und Technik gefördert. Die tollste Technik hilft mir aber nicht, wenn das Geld für vergleichbar tolle Inhalte nicht reicht. Und weiterbilden kann ich nur, wenn dafür überhaupt Ressourcen vorhanden sind. Das duale System setzt privatwirtschaftlich finanzierte Medien voraus.…

Was die drei Medienanstalten MSA, SLM und TLM jetzt an Unterstützung bieten

Der Vorstand der Medienanstalt Sachsen-Anhalt (MSA) befasste sich am 23.03. mit den negativen Auswirkungen der Pandemie auf die privaten Rundfunkunternehmen in Sachsen-Anhalt und forderte  Unterstützung für private Rundfunkanbieter. Der Vorsitzende des Vorstandes Markus Kurze ließ sich zu zitieren: „Gerade auch in Krisenzeiten…

Zitiert: Sächsische Landesmedienanstalt: Machtkämpfe, Heimlichkeiten, Überfinanzierung

Seit Jahren fällt die Sächsische Landesmedienanstalt durch Intransparenz auf. Als ein neuer Geschäftsführer eingesetzt werden sollte, gab es nun Proteste und Streit. Die Probleme der SLM begannen schon unter und mithilfe von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU), und sie haben wesentlich zu tun…

SLM-Fördersatzung macht Lokalfernsehen zu Grundversorgung

In der Satzung (§4) heißt es, Fördermittel können nur die Programmanbieter beantragen, die eine entsprechende „öffentlichen Aufgabe“ übernehmen. Unter dieser „öffentlichen Aufgabe“ wird in § 1 unter anderem die „Versorgung der Bevölkerung des Freistaats Sachsen mit hochwertigen lokalen und regionalen Fernsehprogrammen” verstanden. Die Sender müssen dabei, so heßt es in § 5, „die bestehende Vielfalt der Meinungen in ausgewogener Weise (…) durch hochwertige Fernsehprogramme zum Ausdruck (..) bringen.“ Dies zeigt sich u.a. darin, dass sie mindestens täglich 15 Minuten Nachrichten und wöchentlich 30 Minuten Kultur senden, berichtet der Flurfunk. Zeit für Werbung werde nicht mit angerechnet.

Doch Grundversorgung ist ja nicht nur durch einen bestimmten Umfang der Berichterstattung gegeben, sondern durch eine Vielfalt der Themen sowie Mindeststandards journalistischer Aufarbeitung derselben. Weiterlesen SLM-Fördersatzung macht Lokalfernsehen zu Grundversorgung