Zitiert: Es ist nicht der Anspruch, dem Markt gerecht zu werden

Entscheidend ist, dass der Film berührt und dem Thema gerecht wird, ohne dabei ständig auf die Quote zu schielen. … Wenn öffentlich-rechtliche Sender Programm für die Nische machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Quote, wenn sie Programm für die Masse machen, heißt es, so viel Gebühr für so wenig Güte. Natürlich will ich viele erreichen, aber das darf nie der erste Impuls sein. Zumal sich Erfolg selten im Voraus berechnen lässt. Schön wär’s.

Hubertus Meyer-Burckhard, tagesspiegel.de, 26.04.2021 (online)

Der WDR hat nicht weniger, sondern mehr Geld zur Verfügung

Der WDR hat sich in den letzten fünf Jahren stärker verändert als in Jahrzehnten davor. Fast jede Woche entsteht ein neues digitales Angebot. Nicht alles entsteht durch Synergien, manches im linearen Radio oder Fernsehen können wir dann nicht mehr fortführen. Wir haben…

Zitiert: 300-Millionen-Euro-Loch im wohlgeordneten NDR?

Die finanziellen Rahmenbedingungen sind offenkundig desaströs, spätestens seit sich quasi über Nacht ein 300-Millionen-Euro-Loch aufgetan hat. Noch im Januar hatte der frühere Intendant Lutz Marmor verkündet, er übergebe ein wohlgeordnetes Haus. Und ein paar Monate später klafft da unter seinem Nachfolger [Joachim Knuth], der auch schon jahrelang in der Führung des Senders gesessen hatte, dieses Riesendefizit. Da frage ich mich: Wofür bekommen die Topmanager an der Senderspitze ihre Spitzengehälter?

Christoph Lütgert, kress.de, 03.02.2021 (online)