Zitiert: Alle schreiben sich »Vielfalt« auf die Fahnen

Doch wenn man genauer hinschaut wird klar, dass strukturell niemand etwas ändern will. Schon beeindruckend, wer alles plötzlich Vielfalt für sich entdeckt. Unternehmen, Handwerkskammern und Fußballklubs. Alle feiern Vielfalt. Oder, wenn man sich als international und zukunftsgerichtet präsentieren möchte, dann heißt es…

Zitiert: Der saubere Bildschirm

Nur hilft es wenig, Filme aus der Öffentlichkeit zu verbannen, wenn die gezeigten Gedanken oder manchmal auch nur: die Gedankenlosigkeit sich in einer Gesellschaft so hartnäckig halten. Und kein Mensch kann wollen, dass rassistische Machwerke heimlich weitergereicht werden, als Raritäten, als Kostbarkeiten für Kenner. Während alle anderen zufrieden auf den sauberen Bildschirm schauen – und alles so bleibt, wie es ist.

Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung, 13.06.2020 (online)

Zitiert: Wie man gegen seine Vorurteile angehen kann

Vielleicht ist es die Illusion von einer politischen “Mitte“, die in vielen Redaktionen die Vorstellung nährt, es gäbe ein Dazwischen bei Antirassismus und Rassismus. Dem ist nicht so. Die journalistische Zunft, die nicht rechts sein und sich gegen Rassismus stellen will, muss…

Zitiert: Neue Regeln für den Pressekodex – zum Umgang mit der AfD

Wenn Medien entscheiden, wie sie über die AfD berichten, muss ihnen klar sein, dass sie einen demokratischen Auftrag haben. Deswegen schlagen wir neue Regeln für den Pressekodex vor. …. Es ist daher überfällig, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk präzise darlegt, vor dem Hintergrund…

Zitiert: Oberflächliches mediales Ost-Bashing muss aufhören

“Es gibt ja kein ostdeutsches Gen, das Ostdeutsche anfälliger für Rassismus macht. Nicht die Herkunft entscheidet über die Anfälligkeit für Rechtsextremismus, sondern Bildung, Alter, Einkommen und soziales Milieu.

Im direkten Vergleich, so eine aktuelle Studie, sind bei zwei Menschen in Ost und West, die bis auf ihren Wohnort ähnliche Bedingungen haben, keine Unterschiede bei der Einstellung zu Fremden feststellbar.

Die Bekämpfung von Rechtsextremismus ist wichtig, aber das wird nicht reichen, um die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden.”

 

Sabine Rennefanz, Berliner Zeitung, 26.09.2016 (online)