Zitiert: ARD hat kein Akzeptanzproblem in „Mitteldeutschland“

Ich widerspreche der These eines Akzeptanzproblems. In Mitteldeutschland nutzen drei Viertel der Menschen ARD-Angebote. Das ist ein sehr hoher, ein sehr schöner Wert – und er liegt sogar leicht über dem in Westdeutschland. […]

Die politischen Kräfte, die uns kritisch sehen, finden in Mitteldeutschland eine höhere Akzeptanz. Deshalb sind dort Stimmen, die sich kritisch über uns äußern, deutlicher vernehmbar. Umso mehr besteht dort unsere vornehmste Aufgabe darin, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, sie anzuhören, mit ihnen zu diskutieren.

Kai Gniffke, Wirtschaftswoche, 08.09.2024 (online)

Klick-Tipp: Warum müssen wir anders über Ostdeutschland berichten?

Kein überregionales Medium hat seinen Sitz im Osten, in den Führungsetagen von Medienhäusern sind kaum Menschen aus Ostdeutschland. Fast 35 Jahre nach dem Mauerfall gibt es in der deutschen Medienlandschaft eine massive Schieflage. Und das hat Folgen: Oft dominieren in der Berichterstattung…

Zitiert: Ostdeutsche schaffen es vor allem im Osten nicht in Führungspositionen

In der Justiz kommen gerade mal zwei Prozent der Chefs und Chefinnen aus Ostdeutschland, in der Wirtschaft vier Prozent, in der Verwaltung immerhin 13 Prozent. Dabei stammt jeder fünfte Deutsche aus dem Osten. […] Die Chancen auf eine Führungsposition bleiben für Ostdeutsche…

Zitiert: Ostdeutsche und ihre Beziehung zum Staat

Ostdeutsche hätten eine einzigartige Beziehung zu dem Staat, in dem sie jetzt leben. Die mittelalten und älteren Kohorten seien in ihn nicht hineingeboren worden, sondern 1990 dazugekommen, und das sei eher mit Hoffnung als mit Angst verbunden gewesen, aber sie seien eben…