Zitiert: Beitragsreduzierungsinitiativen können nicht verlieren

Mach mal Radio, Fernsehen, Internet für ungefähr so viele Einwohner wie Baden-Württemberg, aber in vier Sprachen: Das kostet. Vor acht Jahren lehnten über 70 Prozent eine Initiative zur Abschaffung des ÖRR – „No billag“ – deutlich ab. Diesmal versucht’s die rechtspopulistische SVP mit einer „Halbierungsinitiative“. Und wirtschaftsliberalem Geschenkpapier um die stets gleichen inhaltlichen Anliegen. Im Ergebnis steigt der politische Druck auf Redaktionen und sinkt die Finanzierung. Diese Abstimmung also können die Rechten gar nicht verlieren, so oder so.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 08.03.2026 (online)

Zitiert: Deutsche verlieren Vertrauen in Staat und Medien

Eine aktuelle Umfrage zeigt: Weder Polizei noch Politik oder Rundfunk genießen noch breite Zustimmung. Besonders junge Menschen wenden sich von Institutionen ab. […] Das zeigt der „Zukunftsindex Deutschland“ des Schweizer Meinungsforschungsinstituts Media Tenor. […] Nur 31 Prozent der Befragten äußern Vertrauen in…

Zitiert: Es wird nichts geben, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht machen kann

Da Medienvielfalt auch bedeutet, Zeitungsangebote zu sichern, dürfen die textlichen Angebote des öffentlich-rechtlichen Rundfunks privaten Tageszeitungen keine unzulässige Konkurrenz machen. Das heißt nicht, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk diese Möglichkeiten gar nicht mehr hat. Sie sind nach wie vor da. Wir haben versucht, einen Rahmen zu bauen. Es wird nichts geben, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht machen kann, aber er wird nicht alles machen können, was auch Tageszeitungen machen.

Alexander Schweitzer, epd medien, 09.09.2025 (online)

Zitiert: Für ein digitales Ökosystem

Wir müssen das Konzept des staatsfernen öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf die digitale Welt weiterdenken. Zumindest in der Theorie bin ich davon überzeugt, die Öffentlich-Rechtlichen könnten der richtige Player sein, um gemeinwohlorientierte Plattformen staatsfern zu entwickeln, weiterzuentwickeln, zu betreiben oder zumindest als Mitbetreiber zu…

Zitiert: Private Medien leiden nicht wegen des öffentlichen Rundfunks

Das Argument ist empirisch nicht haltbar, dass private Medien wegen des öffentlichen Rundfunks leiden. Die Werbung wandert nicht zum ORF ab, sondern zu den großen sozialen Netzwerke und Plattformen. Und die geben kaum etwas zurück an Medien, bieten ihnen auch kaum Geschäftsmodelle.…