Zitiert: Im digitalen Medienmarkt zählen Klicks und Abonnements

Welche Seite moralisch empört ist und welche über Ungeschick klagt, hängt nicht vom Satz ab. Es hängt davon ab, welches Publikum bedient werden will. Das hat weniger mit Gesinnung zu tun als mit Geschäft. Im digitalen Medienmarkt zählen Klicks und Abonnements, und beides…

Zitiert: (Un-)Level Playing Field: Kippt der Medienmarkt?

Ökonomisches Gutachten der Landesanstalt für Medien NRW unterstreicht Reformbedarf bei der Regulierung linearer und nicht-linearer Medien Lineare und nicht-lineare Medien konkurrieren um Aufmerksamkeit, unterliegen aber höchst ungleichen Regeln. Plattformen dominieren ohne Gegenleistung: Digitale Gatekeeper bündeln Reichweite und Werbegelder, beteiligen sich jedoch kaum…

Zitiert: „Gesamtmeinungsmarktmodell“ kurz erläutert

Anders als das noch geltende fernsehbasierte Modell des Medienkonzentrationsrechts, ist die Grundlage eines Gesamtmeinungsmarktmodells die übergreifende Betrachtung aller meinungsrelevanten Medien (Fernsehen, Hörfunk, Zeitschriften, Zeitungen, Telemedien u.a.) eines Unternehmens. Zunächst würden die einzelnen Mediengattungen in ihrer Bedeutung für die Meinungsrelevanz gewichtet. Anschließend werden…

Zitiert: Systemische Probleme erfordern systemische Lösungen

Ich denke, wir können kollektiv etwas verändern: Wir können entscheiden, dass wir etwas gegen die Marktkonzentration einzelner Firmen und wirtschaftliche Ungerechtigkeit tun. Und wenn wir das schaffen, schwächen wir gleichzeitig verschwörerische Gedanken und das kollektive Trauma, das diese Gedanken für viele Menschen überhaupt erst so attraktiv macht.

Cory Doctorow, zeit.de, 23.05.2020 (online)