Zitiert: Zuviel und Zuwenig Ostdeutschland in öffentlich-rechtlichen Medien

In der Debatte um die Erhöhung des Rundfunkbeitrags werden unterschiedliche Positionen immer wieder in den Kategorien West- und Ostdeutschland einsortiert. Ob es sinnvoll ist, die Sichtbarkeit des Ostens „als Osten“ zu stärken, ist jedoch fraglich. Probleme wachsender sozio-ökonomischer Ungleichheit sind unterrepräsentiert und…

Zitiert: Journalismus braucht funktionierende Öffentlichkeit als „Resonanzraum“

Zwei Drittel der republikanischen Wähler vertrauten vor allem Fox News, während für das Lager der Demokraten immerhin noch fünf Medien relevant seien, denen zumindest ein Drittel der Befragten vertraue. Eine gemeinsame Öffentlichkeit sei hier bereits eine Fiktion. Dies stehe durchaus im Einklang…

Zitiert: Medienstaatsvertrag ist kein medienpolitischer Meilenstein

Die fernsehzentrierten Regelungen zur Medienkonzentration wurden aus dem alten Rundfunkstaatsvertrag übernommen. Danach wäre die Übernahme eines großen deutschen Medienunternehmens wie ProSiebenSat.1 oder Bertelsmann durch Google, Facebook oder ein großes Telekommunikationsunternehmen weiterhin möglich, ohne dass die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich…

Zitiert: Was in der deutschen Kommunikationswirtschaft fehlt

Wie bestimmen Wirtschafts- und Politikinteressen das Mediensystem, das wir haben? Dieser Ansatz ist in der deutschen Kommunikationswissenschaft ausgestorben (…) Dabei ist die Frage nach der wirtschaftlichen Dimension genau so wichtig, wenn wir heute über Medientransformation und Digitalisierung sprechen. Das wird aber in der wissenschaftlichen und politischen Debatte häufig außen vor gelassen.

Mandy Tröger, taz.de, 04.10.2020 (online)

Zitiert: Sind Medien schuld, wenn sich Menschen im Nachrichtennebel verirren

Wer heute für Lügen, Übertreibungen und Verschwörungstheorien empfänglich ist, ist in der Regel durch die etablierten Medien sozialisiert worden. Es stellt sich also unter anderem die Frage, warum diese nicht in der Lage waren, ihren (einstigen) Lesern und Zuschauern ausreichend Medienkompetenz zu…