Zitiert: Medienästhetik der Kriegspropaganda muss zum Publikum passen

In der heutigen Zeit findet der Kampf um Diskurshoheit auf unseren Handys statt. Um die westliche Meinung so weit zu beeinflussen, dass die NATO-Staaten mehr Waffen an die Ukraine liefern, ist es unabdingbar, eine Medienästhetik zu nutzen, die mit dem Westen kompatibel ist. Russland braucht das nicht; seine Kriegspropaganda ist nach innen gerichtet.

Sheila Mysorekar, nd-aktuell.de, 30.03.2022 (online)

Zitiert: Carsten Brosda hat gute Gründe für die Staatsferne bei der Medienaufsicht

Hier „entscheiden jetzt die Regierungen“ und garniertem das Verbot noch mit dem Hinweis an internationale Online-Plattformen, einschlägige Dienste der betroffenen Sender auf jeden Fall zu unterdrücken. Er stelle sich eine ausgewogene Diskussion in einer Demokratie anders vor, betonte Brosda. Es gelte, vorab…

Zitiert: Das EU-Verbot von RT und Sputnik gilt als Wirtschaftssanktion

Doch kann man Medienunternehmen wirklich wie Unternehmen behandeln, die Finanz- oder Wirtschaftsgüter herstellen? „Das EU-Verbot ist politisch nachvollziehbar, aber medienrechtlich zumindest ungewöhnlich,“ sagt Tobias Schmid, der Leiter der Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen, der auch Teil der ERGA ist (European Regulators Group for Audiovisual Media…

Zitiert: Déjà Vus in der Geopolitik – kein Medienthema

Während Reden jedoch einseitig sein dürfen, weil sie ja ein bestimmtes Narrativ beschwören, das als Grundlage ihrer Rechtfertigungsversuche dient, sollten Medien bei Faktenchecks nicht nur lückenhaft prüfen, vorzeitig verwerfen und ein klares schwarz-weiß-Bild entwerfen, sondern alles in seiner langjährigen Entwicklung nachzeichnen –…

Lese-Tipp: Aufmerksamkeit und Ignoranz – Die öffentliche Meinung als Konstrukt

Was ist die öffentliche Meinung? Wie äußert sie sich, und wie kann man sie vermessen? Wie hat sie sich durch soziale Netzwerke verändert? Diesen Fragen geht der Soziologe Michael Jäckel in diesem Gastbeitrag nach. Die Möglichkeiten, sich zu informieren, sind durch das Internet vielfältiger geworden, schreibt er, doch wem vertraut der Einzelne auf der Suche nach Information? Das Informationsverhalten im Alltag beruht auf Konventionen und Gewohnheiten, Alte informieren sich anders als Junge, wer in der Stadt lebt, nimmt andere Informationen wahr als die Menschen auf dem Land.

Michael Jäckel, epdmedien, 11.3.2022 (online)