Zitiert: Tagesschau als beruhigende Welterzählung

Fortsetzung folgt: Wie schafft es die “Tagesschau” trotz schwindender Relevanz weiterhin hohes Vertrauen zu genießen? Mit dieser Fragestellung analysiert Medienwissenschaftler Hermann Rotermund bei epd Medien die Nachrichtensendung. In vielen Berichten beobachtet er “Viertklässler-Didaktik” und “bebildertes Radio”. Von den Themen bleibe beim Publikum oft nicht viel haften. Letztlich sei die “Tagesschau” eine “stabile kulturelle Form”, eine “prinzipiell auf Unendlichkeit angelegte Fernsehserie”.

Hermann Rotermund, turi2.de, 03.06.2023 (online)

Zitiert: Snowden und die große Datenmisshandlung

Zehn Jahre nach Beginn der bedeutenden Enthüllungen über die globale Überwachung durch Geheimdienste ist die journalistische Auswertung der von Edward Snowden bereitgestellten Dateien unbefriedigend. Große Medien haben sich dem Druck der betroffenen Regierungen gebeugt und die Auswertung der Dokumente abgebrochen oder sogar…

Zitiert: „Rundfunkfreiheit ist in erster Linie Programmfreiheit“

Ich empfinde die Intendantengehälter auch als hoch, ich sage aber bewusst nicht: zu hoch. Die geeignete Vergleichsgruppe sind nicht die Politiker, sondern eher die Vorstände der privaten Rundfunkveranstalter. […] Es gibt ja ein Verfahren dafür. Die Anstalten melden ihren Bedarf an. Die…

Zitiert: Expertokratie soll Widerspruch abschmettern, Klarheit erzeugen

Die Expertokratie zu der gerade postdemokratische Mediengesellschaften immer mehr mutieren, erlebt eine massive Krise. Immer mehr Medien und soziale Netzwerke fordern immer mehr „Experten“, die aber immer weniger realen Expertenstatus beanspruchen können. Experten scheinen heute – das wird gerade in den genannten…