Zitiert: Ausgewogenheit bedeutet nicht, dass jede Sendung mathematisch alle Positionen gleich gewichtet

Eine Satiresendung ist keine „Tagesschau“, ein Kommentar kein Bericht. Der Anspruch gilt dem Auftrag und dem Gesamtprogramm. Diesen Maßstab hat auch die Rechtsprechung geschärft. Das Bundesverwaltungsgericht entschied im Oktober 2025, dass der Rundfunkbeitrag erst dann verfassungsrechtlich problematisch wird, wenn das Gesamtprogramm die…

Zitiert: Zahl der Kommentare in den „Tagesthemen“ in fünf Jahren mehr als halbiert

In den „Tagesthemen“ der ARD gibt es weniger Kommentare. 2025 waren es nur 112 Meinungsbeiträge. Das ist ein Rückgang um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr, 2024 waren es 156 Kommentare. Das geht aus Daten der ARD-Programmdirektion hervor, die der Evangelische Pressedienst (epd) ausgewertet hat. 2021 gab es 265 Kommentare in den „Tagesthemen“, das war die höchste Anzahl an Meinungsbeiträgen in dem Nachrichtenmagazin. Gegenüber diesem Rekordwert sank die Anzahl der Kommentare 2025 um 58 Prozent. In den „Tagesthemen“ heißen die Kommentare seit 2020 „Meinung“.

Volker Nünning, epd medien, 08.01.2026 (online)

 

Zitiert: Ein Deal zwischen ZEIT und Maxim Biller?

Die Zeit bestellt einen Autor, der für Geschmacklosigkeit, Verletzung von Persönlichkeitsrechten und „Hundert Zeilen Hass“ bekannt ist. Dann zieht sie seinen Text zurück, weil sich darin geschmacklose Witzchen, persönliche Diffamierungen und ungebremster Hass finden. Ein guter Deal, Biller kommt mal wieder vor, und die Zeit gibt ihrem Publikum ein frivoles Gefühlchen. Nur das Thema war halt ungeeignet.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 06.07.2025 (online)

Zitiert: Ist der Kommentar von Elon Musk in der WELT ein Tabrubruch?

Denn die Symbolik ist natürlich gewichtig: Der reichste Mann der Welt wirbt in einer deutschen Tageszeitung für eine rechte Partei. Ist das also ein gefährlicher „Tabubruch“, wie in mehreren Medien zu lesen ist? Mich überzeugt diese drastische Einordnung nicht – auch wenn…