Wie man den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag durchbringt

Einige medienpolitische Referenten der Ministerpräsidenten befürchteten, dass sie den neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag nicht durchbekommen würden. Im neuen Jugendmedienschutzstaatsvertrag soll es wieder einheitliche Vorgaben für Jugendschutzprogramme, einheitliche Alterskennungen, Neuausrichtung der Selbstregulierung und dauerhafte Finanzierung von jugendschutz.net geben. Die Medienreferenten seien diesmal strategischer vorgegangen, berichtet Stefan Krempl auf heise.de (12.11.2015) von einer Diskussion der KJM in Berlin. Weiterlesen Wie man den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag durchbringt

Jugendmedienschutz: Die Prüfer werden immer nachsichtiger

„FSK und USK könnten mit ihren bunten Alterskennzeichen“ eine große Hilfe, zu entscheiden, welche Spiele und Filme man seinen Kindern kaufen bzw. zeigen kann. Allerdings könne man sich nicht mehr auf sie verlassen. „Filme und Computerspiele, die extreme Gewalt zeigen, waren noch…

Ressourcen für effektiven Jugendmedienschutz fehlen

Der Deutsche Richterbund beklagt das Fehlen von rund 2000 Stellen bei Staatsanwaltschaften und Gerichten. Deshalb stoße die Staatsanwaltschaft gerade auch bei der personalintensiven Aufarbeitung von Fällen mit dem Thema Kinderpornografie „ganz schnell an ihre Grenzen“, so Stefan Caspari, Strafrechtsexperte des Deutschen Richterbundes

Auch wenn spezielle Computerprogramme viel Arbeit bei der Suche abnehmen, muss in jedem Fall noch immer persönlich nachkontrolliert werden. Da das Personal fehle, sei das kaum möglich. „Die Staatsanwaltschaft kann allenfalls an der Spitze des Eisbergs, bei besonders schwerwiegenden Fällen, an der Oberfläche kratzen“, kritisiert Caspari. Weiterlesen Ressourcen für effektiven Jugendmedienschutz fehlen

Zitat: Gegen salafistische Propaganda im Internet Kooperation leichter als bei Kinderpornografie

„Alle Geheimdienste und Polizeibehörden in Europa haben inzwischen ihren eigenen Draht zu den US-Unternehmen, sie melden dschihadistische Inhalte; häufig werden diese dann direkt gelöscht und gesperrt. Bei der Bekämpfung der Kinderpornografie habe es viel länger gedauert, die US-Giganten zu überzeugen, erklären Fachleute…

Die Zahl der begründeten Beschwerden über Kinderpornographie im Netz nahm 2014 ab

Insgesamt seien rund 140.000 Hinweise auf rechtswidrige Online-Inhalte im Jahr 2014 bei der Hotline des eco-Verbands gemeldet worden. Das waren über 50 Prozent mehr Hinweise als in 2013 (rund 91.000 Beschwerden). Über 130.000 Beschwerden bezogen sich auf Spam und andere Mails mit…