Zitiert: Umgang mit KI im Journalismus

Die Flut KI-generierter Bilder im Netz häuft sich – gerade bei aktuellen und Aufsehen erregenden Ereignissen. Zugleich haben die Medien einen steigenden Druck, aktuelle Ereignisse medial schnell abzubilden. Um das nötige Material dafür zu recherchieren und zu verifizieren, braucht es bessere Fact-Checking-Skills…

Klick-Tipp: Appell für einen demokratischen und humanistischen Diskurs in den Medien

Mit Unverständnis haben wir zur Kenntnis genommen, dass die Redaktion der Talkshow „Caren Miosga“ ihre aktuelle Ausgabe in der vergangenen Woche unter dem Titel „Ist Trump ein Vorbild für Deutschland, Herr Chrupalla?“ ankündigte.

Die Fragestellung und die Wahl des Gesprächspartners sind Ausdruck einer weiteren Normalisierung extrem rechter, autoritärer, demokratie- und menschenfeindlicher Positionen, die derzeit nicht nur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stattfindet.

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Klick-Tipp: Ausstieg aus dem Journalismus

Wer im Journalismus arbeitet, kennt sie: die Aussteiger. Ehemalige Kollegen, die jetzt Pressesprecher sind, oder Lehrerinnen, oder die umgeschult haben auf Tischler. Die Gründe für den Branchenwechsel sind komplex: Aussteiger beklagen Arbeitsverdichtung und Überforderung angesichts der digitalen Transformation, rückläufige Einkünfte, Anfeindungen aus…

Zitiert: Ist der Wissenschaftsjournalismus zu komplex

Im Wissenschaftsjournalismus spielen Methoden der Studienaufbereitung, methodische Nachfragen bei den Studienautoren, statistische Grundlagen und Methoden der Datenanalyse eine große Rolle. Doch diese Themen gelten vielen Verantwortlichen im Journalismus inzwischen als zu komplex und letztlich unnötig. Und das führt zu falscher Berichterstattung. Wird dann noch nach einem politisch erwünschten Dreh für eine Geschichte gesucht, kann es schnell fatal werden.

Peter Welchering, Berliner Zeitung, 02.02.2026 (online)

Zitiert: Journalismus sollte nicht beruhigen oder schützen, sondern hinschauen

Ich hätte mir gewünscht, dass Medien früher bereit gewesen wären, Ambivalenz auszuhalten. Dass man sagen kann: Diese Impfung hat vielen Menschen geholfen – und es gibt Menschen, die schwer geschädigt wurden. Beides gleichzeitig. Stattdessen wurde sehr lange versucht, diese zweite Realität kleinzuhalten oder wegzuerklären. Das hat nicht nur uns geschadet, sondern dem Vertrauen insgesamt. Journalismus sollte nicht beruhigen oder schützen, sondern hinschauen, auch wenn es unbequem ist.

Christine Prayon, berliner-zeitung.de, 09.02.2026 (online)