Zitiert: Studie sieht News-Deprivation als Gefahr für Demokratie

In der Schweiz informieren sich immer weniger Menschen über journalistische Medien: Seit 2009 hat sich der Anteil dieser sogenannten News-Deprivierten beinahe verdoppelt. Forschende der Universität Zürich sehen darin ein grundlegendes Problem für die Demokratie. Der Anteil News-Deprivierter nahm verglichen mit dem Vorjahr…

Zitiert: Eine Botschaft an die Chefredakteure

Schickt Eure Reporter nicht zu Pressekonferenzen, jedenfalls nicht nur. Schickt sie nicht nur zu irgendwelchen Telefon-Interviews. Schickt sie raus, da wo das Leben ist. Wenn wir dieses Land erzählen, dann wird am Ende alles gut.

Ralf Geißler, Dankesrede zum Deutschen Radiopreis 2025, „Beste Reportage“, 12.09.2025 (online)

Zitiert: 70 Prozent sehen KI in Medien kritisch – und sich nicht KI-kompetent

Eine große Mehrheit von Menschen in Österreich – rund 70 Prozent – sieht den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Medien kritisch. Und eine ziemlich genau so große Mehrheit von rund 70 Prozent sieht sich selbst als nicht oder eher nicht kompetent…

Zitiert: Zum Gendern in den Medien

Über das Gendern lässt sich trefflich streiten – also sollte man es tun, und zwar ohne Gesinnungsprüfung. Dass die Sender hier de facto Sprachpolitik betreiben, ist nicht bloß eine Frage der Ästhetik, sondern der Zugänglichkeit. Wer Verständlichkeit zur Regel erhebt, diskriminiert niemanden; wer Verständlichkeit opfert, verliert einige. Eine einfache Maxime genügte: Dort, wo Sprache Dienstleistung ist – Nachricht, Erklärung, Untertitel –, hat Verständlichkeit Vorrang. Dort, wo Sprache Kunst ist – Reportage, Essay, Satire –, darf sie sich zumuten. Das ist kein Salomonspruch, sondern die Anerkennung verschiedener Funktionslogiken in einem Haus.

Otfried Höffe, fr.de, 08.10.2025 (online)