Zitiert: Framing im Journalismus

Mich macht auch Framing wütend. Denn es ist verdammt nochmal der Job eines jeden Journalisten und einer jeden Journalistin, sich über jedes fucking Wort und Bild Gedanken zu machen. Weil immer alles eine Wirkung hat.

Marieke Reimann, turi2.de, 16.01.2020 (online)

Zitiert: Warum Journalisten Vorhersagen verbreiten

Nun, es gibt einen Grund, warum Journalisten Vorhersagen verbreiten: Journalismus handelt von morgen. Er kann nicht abgeschlossenen Entwicklungen nur dann Relevanz zuschreiben, wenn er sie weiterdenkt. Renten- oder Klimapolitik würden nie ein Medienthema, wenn sich Journalisten nicht auf einen Blick in die Zukunft einließen. Im Idealfall beruhen entsprechende Szenarien freilich auf tatsächlichem Spezialwissen.

Klaus Raab, Freitag 08-2020, (online)

Zitiert: Gendern im Journalismus

Ich bin der Meinung, dass der Journalismus insgesamt gut daran täte, zu gendern. Das generische Maskulinum schließt einfach viele aus, bei Frauen angefangen. Wir haben eine männliche Sprache. … Ich bringe an dieser Stelle immer gerne ein Beispiel: “Sitzen zwei Piloten im Flugzeug. Sagt die eine zur anderen: ‘Bestimmt haben sich jetzt alle zwei Männer vorgestellt.’” Ich finde, dieser Witz reicht, um offensichtlich zu machen, dass unsere Lebenswirklichkeit männlich geprägt ist. Es gibt hierzu mittlerweile genug Studien, die belegen, dass das Gehirn beim Verwenden des generischen Maskulinums eben nicht “alle mitdenkt”.

Marieke Reimann, turi2.de, 16.01.2020 (online)

Zitiert: Randgruppen entstehen, weil sie an den Rand gedrängt werden

Meiner Meinung nach entstehen Randgruppen, weil sie an den Rand gedrängt werden, nicht, weil sie per se dort sind. Das betrifft verschiedenste Communities, über die in konventionellen Medien gar nicht oder nur sehr wenig berichtet wird – und das dann meist auf…

Klick-Tip: Die „Tagesthemen“-Kommentar-Hitliste 2019

Und hier ist sie wieder, die wunderbare Hitliste für die „Tagesthemen“-Kommentare, das geliebte Ritual, das uns die ARD, die akkurat darüber Statistik führt, jährlich ermöglicht. Hier also die Auswertung für das Jahr 2019. Insgesamt gab es 210 Kommentare und damit sieben weniger…