Zitiert: „Perspektivenvielfalt“

Wenn einer der namhaftesten ARD-Funktionäre wirklichkeitswidrig behauptet, „die Perspektive aus der Wirtschaft“ und die „Kämpfe“ von „Industrie und Mittelstand“ bisher unterrepräsentiert sind in den „Qualitätsmedien“ und die „vermeintlich Schwachen“ eine starke Stimme haben, dann erzeugt das Druck. Druck, den „vermeintlich Schwache“, also…

Zitiert: Wie mich der Eurovision Song Contest kaufen wollte

Die Presse beim ESC in Wien ist halb Berichterstatter, halb Fan. Objektiven Journalismus gibt es hier nicht. Dafür Sachertorte und andere Geschenke. […] Als akkreditiertes Pressemitglied oder als Teil der Delegation eines Teilnehmerlandes bietet die Stadt Wien ein Rahmenprogramm an, um uns…

Zitiert: Journalismus soll Demokratie effizienter machen

Unsere Berichtsobjekte sind Menschen aus Politik, Wirtschaft, Kultur. Und hier schleicht sich – da nehme ich kein Medienhaus aus – immer mehr so ein despektierlicher Ton ein. Nach dem Motto: Eigentlich wissen wir Journalisten es besser als die Politiker oder die wirtschaftlichen…

Zitiert: Maria Exner warnt vor blindem KI-Aktionismus in Redaktionen

Die Intendantin des Berliner Journalismushauses Publix, Maria Exner, mahnt zu einem bewussten Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Im Medien-Podcast „Läuft“ von epd Medien und dem Grimme-Institut kritisiert die frühere Chefin des „Zeit-Magazins“ den hohen Ressourcen-Einsatz für KI-Anwendungen in Redaktionen. Das Ziel sei häufig,…

Zitiert: Tagesaktuelles Arbeiten wird immer unbefriedigender

Ich hatte das Gefühl: Jetzt ist es genug. Ich war mit einer kurzen Unterbrechung fast 18 Jahre lang für die ARD in London. Das war bis zum Schluss spannend. Aber ich wollte nicht mehr tagesaktuell arbeiten, das wird auch immer unbefriedigender, weil jetzt alles immer schneller und kürzer werden muss. In Beiträgen, die 2:30 Minuten lang sind, kann man nicht viel analytisch erzählen. Das hat mir zunehmend gefehlt, das In-die-Tiefe-Gehen. Ich habe darum neben der Arbeit noch für britische Medien Analysen geschrieben, am Wochenende und nachts, das wurde auf Dauer zu anstrengend.

Annette Dittert, sueddeutsche.de, 11.05.2026 (online)