Zitiert: Ist Gendern der „Tod der Sprache“?

Es war ein kleines Experiment am vergangenen Montag, dem Internationalen Frauentag: In der gesamten ZiB2 waren keine männlichen Mehrzahlformen zu hören. Ganz am Ende der Sendung erklärte ich es kurz: „Männer waren mitgemeint.“

Bis dahin war es niemandem aufgefallen: Kein einziges Mail, kein Tweet, keine Facebook-Reaktion. Ganz anders ist es, wenn ich in der Sendung „gendere“, also ein Mehrzahlwort wie Politiker*innen spreche – mit einer kurzen Pause, weil man das „Gendersternchen“ selbst ja nicht sprechen kann. Also: Politiker innen.

Armin Wolf, Blog, 11.03.2021 (online)

Zitiert: Warum Unternehmen keine Öffentlichkeitsarbeit machen

Der Begriff Öffentlichkeitsarbeit ist ein typisch deutscher. Er suggeriert, dass Unternehmen gegenüber der Öffentlichkeit eine Arbeit zu leisten hätten, zu deren Bedingungen. Aber, wenn es denn jemals überhaupt so war, dann stimmt das schon längst nicht mehr. …. Im Verhältnis von Unternehmen…

Zitiert: Diskussion um Journalismus zwischen Jüngeren und Älteren

Was wir haben, das ist zumindest meine Beobachtung, sind heftige Diskussionen zwischen der jüngeren und der älteren Generation. Die Jüngeren haben eine tiefe Sehnsucht nach neuer Subjektivität. Gerade der journalistische Nachwuchs definiert sich zunehmend über seine subjektive Perspektive. Und er hat eine andere Perspektive auf politische Aktionen und den journalistischen Beruf. Ich bin da anderer Auffassung. Wir haben eine andere Aufgabe. Wir sind nicht Akteure. Medien sind meiner Meinung nach auch nicht die vierte Gewalt. Wir haben eine dienende Rolle.

Stefan Raue, rnd.de, 13.12.2020 (online)

Zitiert: Radio und Audio sind mehr als Ausspielwege für Content!

Die Vorstellung von manch engagierten namenlosen Unternehmensberatern, journalistische Inhalte könnten in einer Art moderner Fabrikhalle Stück für Stück losgelöst von einem Gesamtkonzept und hocharbeitsteilig produziert werden, um dann als Video, Audio oder Text in alle Welt verschickt zu werden, führt zu Programmen,…