Zitiert: Journalisten müssen radikal anders denken

Ich übe mich sooft wie möglich darin, radikal anders zu denken – anders, als viele von uns mal vor etlichen Jahren in diesen Beruf eingestiegen sind. Entscheidend wird nicht mehr sein, was gedruckt ist, sondern was, wie und wann veröffentlicht wird. Jeder Tag muss eine Übung sein im Loslassen von alten, liebgewonnenen Gewohnheiten. Von Dingen, die „Wir-doch-immer-so-gemacht-haben“, von alten Wahrheiten über vergängliche Geschäftsmodelle. Jetzt ist die Zeit, klug zu handeln und klug in die Zukunft zu investieren.

Annette Binninger, mediummagazin.de, 15.5.2022 (online)

Zitiert: Ein Messen mit zweierlei Maß – Ukraine und Jemen

Hier führt Russland Krieg, dort seit Jahren eine von den USA unterstützte saudische Koalition. Das Echo ist extrem unterschiedlich. … Die Golfmonarchie führt an der Spitze einer Militärallianz arabischer Länder seit 2015 einen Krieg gegen Jemen. Laut Angaben aus Riad war das…

Zitiert: Julian Assange stirbt Tod in Raten – wo ist die mediale Empörung?

Anfangs profitierten westliche Medien von seinen Enthüllungen. Jetzt fühlen sich wenige berufen, für Assange ins Feld zu ziehen. … Dabei kämen laut Nils Melzer, UN-Sonderbeobachter für Folter, im Fall Assange rechtliche und politische Mittel zum Einsatz, die bei anderen Fällen undenkbar wären.…

Zitiert: So streitet die Journalistik über Vertrauensverlust in Medien

Dass „eine kapitalistische Gesellschaft“ beispielsweise keineswegs grundgesetzlich festgeschrieben oder legitimiert ist – diese schlichte Feststellung mag aus einer systemtheoretischen Sicht wie jener Weischenbergs vermutlich schon (so etwas wie) „fundamentale Systemkritik“ sein. Vielleicht auch daher seine ganz spezielle Kritik an „alternativen Medien“ und…