Zitiert: Ist konstruktiver Journalismus besser?

Wenn ich Lösungsansätze vorstelle, tue ich das zwangsläufig auf einer Wertegrundlage und unter bestimmten Prämissen, die nicht alle teilen. Wenn ich eine Klima-Lösung vorstelle, sage ich auch, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, dass wir etwas dagegen tun sollten und dass dieser…

Zitiert: Verdrängungshypothese unterstellt ein Nullsummen-Verhältnis

Die Verdrängungshypothese unterstellt ein Nullsummen-Verhältnis, bei dem öffentlich-rechtliche Medien zulasten privater Anbieter profitieren. Die akademische Forschung legt aber eine andere Hypothese nahe, nämlich dass öffentliche Dienste als eine Form von Marktaufbereitung dienen können – also nicht einfach eine Nachfrage befriedigen, sondern die…

Zitiert: Werbeeinnahmen von Google und Co in Österreich ziehen Medien 2024 davon

Im ersten Halbjahr 2024 gingen gut 1,2 Milliarden Euro an Werbebuchungen aus Österreich an globale Digitalkonzerne. Klassische Medien verbuchten rund 950 Millionen […] Die Werbeeinnahmen internationaler Digitalkonzerne in Österreich stiegen seit 2020 rasant an – seit diesem Jahr hebt Österreich eine eigene…

Zitiert: Medienkonzerne drucken immer mehr Meinungsartikel mehrfach

Sie würden Einheitsbrei verbreiten. So lautet auch in der Schweiz ein immer wieder geäusserter, nicht selten politisch motivierter und zumeist unbelegter Pauschalvorwurf an die Massenmedien. Nun existieren Zahlen, welche immerhin nahelegen, dass das Medienmenü zusehends eintöniger wird. Die Zahl der mehrfach publizierten…

Zitiert: Investigativen Journalismus muss man sich leisten (können)

Recherchejournalismus ist anspruchsvoller Journalismus, der Zeit und Geld kostet. […] Das muss sich eine Redaktion leisten können und sie muss dann auch den Raum lassen, wenn Rechercheure sagen, dass sie sich geirrt haben. Sonst entsteht ein potenziell gefärbter, unwahrhaftiger Journalismus, der Geschichten…