Zitiert: Reiche, die über eigene Medien auf das politische Geschehen einwirken

Reiche, die sich anschicken, über eigene Medien auf das politische Geschehen einzuwirken, gibt es auch außerhalb der USA. Man denke an Mathias ‚Please stärke die FDP’ Döpfner, den Tech-Unternehmer Frank Gotthardt, der das tendenziöse Reichelt-Projekt Nius vorantreibt, oder an den 2022 verstorbenen österreichischen Red-Bull-Unternehmer Dietrich Mateschitz mit seinen Medienaktivitäten. Der Fall Bezos ist aber auch aus einem anderen Grund für den deutschsprachigen Raum interessant: Er führt vor Augen, wie wichtig die Trennung von Redaktion und Verlag ist – und wie fragil.

Anna Ernst, medieninsider.com, 30.10.2024 (online)

Zitiert: Weltweite Pressefreiheitsentwicklung negativ

Im letzten Jahr erlebten 451 Millionen Menschen in 10 Ländern eine Einschränkung ihrer Meinungsfreiheit; nur 335 Millionen Menschen in 5 Ländern erlebten eine Verbesserung. Der Global Expression Report 2024 belegt eine Verschlechterung der Situation in 78 Ländern weltweit. Das bedeutet, dass immer mehr Menschen an Orten leben, an denen die freie Meinungsäußerung und Kommunikation in der Krise stecken. Eine neue Veröffentlichung zu Media Capture macht deutlich, welche Dynamiken dahinter stecken.

Bissera Zankova , Ivo Indzhov, ejo-online.eu, 28.10.2024 (online)

Zitiert: Wahlempfehlungen sind auch Journalismus

Wer jetzt in Deutschland argumentiert, Wahlempfehlungen seien kein Journalismus, macht es sich zu einfach. Denn selbstverständlich gehören Meinungskommentare und klare subjektive Parteinahmen und Kommentare auch in Europa zum festen Bestandteil journalistischer Tradition. Eine Wahlempfehlung ist ein selbstverständlicher redaktioneller Inhalt – genau wie…

Zitiert: Wie Journalismus Vertrauen erodieren lässt

Trifft die Realität ganz anders ein, als sie Journalisten beschreiben, stellen die Menschen fest, dass das, was ihnen vorgesetzt wurde, falsch war. Das trägt dazu bei, dass das Vertrauen in die Qualitätsmedien erodiert. Während der Coronapandemie ist der Journalismus seiner Rolle nicht…

Zitiert: Es gibt viele Möglichkeiten, den ÖRR zu „verschlanken“

Es gibt viele Möglichkeiten, den ÖRR zu „verschlanken“, ein Euphemismus für den Abbau von Arbeitsplätzen und die Verringerung des Angebots. Dass bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Leipzig ausgerechnet der Weg gegangen wurde, auf dem Information, Kultur und der Nachwuchs auf der Strecke bleiben,…