Zitiert: Eine Grenze ist die Überforderung an Reformen

Ich hätte nicht mit der Geschlossenheit, der Loyalität und der Solidarität der einzelnen Anstalten mit dem ARD-Vorsitzenden gerechnet. Wir sind ja eher dafür bekannt, ein vielstimmiger Chor zu sein. Uns ist es aber gelungen, einen neuen Teamspirit zu entwickeln. Die Intendantinnen und…

Zitiert: Die unvergänglichen Klischees über Ostdeutschland

Wahlen im Osten sorgen für mediale Aufregung. Reporter westdeutscher Medien schwärmen aus, um die Stimmung zu erkunden. Was sie finden, erinnert an alte Vorurteile. Gleich in drei ostdeutschen Bundesländern wurde vor Kurzem gewählt. Aus Sicht westdeutscher Leitmedien auch noch gänzlich falsch. Und…

Zitiert: Offener Diskurs in Zeitungsredaktionen selten möglich

Das Pseudonym. Warum schreibe ich all das nicht unter meinem echten Namen, warum kämpfe ich nicht in meiner Redaktion mit offenem Visier dafür? Weil schon demjenigen, der das Wort „Zeitung“ nur in den Mund nimmt, eine revisionistische Geisteshaltung angedichtet wird. Weil ein…

Zitiert: Vom Wahlbetrug zum Nicht-Wahlbetrug

Den gesamten Wahltag über verbreiteten sich auf der Plattform Berichte von scheinbar technischen Problemen, von Menschen, die angeblich gehindert würden, Wahllokale zu betreten, und Geschichten von der ganz großen Verschwörung – in der Regel, ohne entsprechende Belege dafür zu liefern. Dazu: alle…

Zitiert: Rollen im Talkshow-Wahlkampf

Während Merz betont selbstbewusst auftrat, gab sich Habeck ebenso demonstrativ nachdenklich; während Merz versprach, seine Regierung werde den Fortschritt im Handumdrehen zurückbringen, übte sich Habeck in skeptischer Metareflexion; dort sprach der Geschäftsmann, hier der Philosophenkönig. Nimmt man dann noch Olaf „den Zauderer“ Scholz hinzu, den gekränkten Christian Lindner, die geifernde Alice Weidel und die kalte Sahra Wagenknecht, so dürfte der kommende Wahlkampf eines jedenfalls nicht werden – langweilig. Jannis Koltermann, faz.net, 07.11.2024 (online)