Zitiert: 20 Jahre European Journalism Observatory

Seit 20 Jahren berichtet das European Journalism Observatory (EJO) über aktuelle Entwicklungen in der Journalismusforschung und den Medienlandschaften Europas. Damit ist es eines der nachhaltigsten Projekte, das der Journalismusforschung europaweit zu mehr Sichtbarkeit verhelfen soll. Anlässlich dieses Jubiläums denken der Gründer des …

Zitiert: Existierende Journalismusforschung muss journalistisch aufbereitet werden

Ich glaube, man kann nicht davon ausgehen, dass alle Journalistinnen und Journalisten so gut Englisch sprechen und so viel Zeit haben, dass sie sich mit Forschung und mit dem eigenen Metier auf Englisch und im internationalen Kontext befassen können. Deshalb war die Idee, die existierende Journalismusforschung journalistisch aufzubereiten und in die einzelnen europäischen Sprachen zu übersetzen. Damals gab es noch nicht solche Übersetzungssoftware, mit der wir heute arbeiten können, und deshalb war die Idee, in jeder Sprache einen bereits journalistisch erfahrenen Doktoranden zu haben.

Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 18.02.2025 (online)

Zitiert: „Gut“ und „böse“ sind frei erfunden

Es gibt nur halb so viele ausländische Tatverdächtige, genannt werden sie fünfmal so häufig. Wie die willkürliche Einteilung von Gruppen funktioniert. […] Zahlen aus dem Jahr 2023 zeigen, dass in der Fernseh- sowie in der Zeitungsberichterstattung über Gewaltkriminalität ausländische Tatverdächtige etwa fünfmal…

Zitiert: Korridor des Mainstream-Journalismus ist sehr viel enger geworden

Ich habe das jüngst auf zwei Stichworte zu reduzieren versucht. Das eine ist Aufmerksamkeitsökonomie, die dafür sorgt, dass all die Themen, mit denen man Klicks erzeugen kann und den Leuten Angst einjagen kann, in den Vordergrund rücken und Vieles andere tendenziell hinten…