Zitiert: Verleger haben ihre eigentlichen Wettbewerber übersehen

Die österreichischen Verleger kenne ich kaum. Die Schweizer Verleger ihrerseits haben zwanzig Jahre zu spät gemerkt, dass ihre eigentlichen Wettbewerber Google und Co sind und nicht das öffentliche Medienhaus. Globale Plattformen haben das Geschäftsmodell der Verleger zerstört, aber ihr Feindbild bleibt der ORF, in meinem Land die SRG. Doch inzwischen dämmert es einigen Verlegern, dass sie sich auf einem Nebenkriegsschauplatz verkämpfen. Das hat die Debatte leicht entspannt. Illusorisch und anachronistisch ist die Vorstellung, die Schwächung der öffentlich-rechtlichen Medien werde die privaten Medien wesentlich stärken.

Roger de Weck, derstandard.at, 29.04.2023 (online)

Zitiert: Der Totalschaden im Wettbewerb der digitalen Medien ist längst eingetreten

Das Bundeskartellamt überrascht mit einer neuen Untersuchung des Online-Werbemarktes. Das ist verdienstvoll, doch im Ergebnis folgenlos. Die wirtschaftliche Dominanz der Tech-Riesen wird dazu führen, dass ihnen unser Mediensystem völlig in die Hände fällt. […] In vielen Bereichen dominieren einzelne Player: WhatsApp für…

Zitiert: Regulierung von Kommunikationstechnologien ist heute entscheidend

Die Regulierung von Kommunikationstechnologien ist heute entscheidend dafür, politische Programme auch durchsetzen zu können. Deshalb müssen die globalen Plattformen zu mehr Transparenz gezwungen und die Regulierung von Algorithmen, die Empfehlungen zu Inhalten geben, muss endlich gesetzlich verankert werden. Wenn nötig, müssen auch…

Zitiert: Verlage sichern sich über Google und Facebook eine „andere Art von Medienförderung“

Der jahrelange politische Druck und die öfters interessegeleiteten Skandalberichte über die US-Technogiganten haben diese in zahlreichen Ländern bereits an den Verhandlungstisch gezwungen. Man strebt private Deals an, um absehbaren Streitigkeiten ums Leistungsschutzrecht vorzubeugen. Es gibt bereits Vereinbarungen mit einigen Medienhäusern, wobei die…

Zitiert: Wem das Leistungsschutzrecht dienen wird

Der jahrelange politische Druck und die öfters interessegeleiteten Skandalberichte über die US-Technogiganten haben diese in zahlreichen Ländern bereits an den Verhandlungstisch gezwungen. Man strebt private Deals an, um absehbaren Streitigkeiten ums Leistungsschutzrecht vorzubeugen. Es gibt bereits Vereinbarungen mit einigen Medienhäusern, wobei die…