Zitiert: „Unter drei“ ist ein Demokratieproblem

Vertrauliche Hintergrundgespräche mit Regierungsbehörden machen Journalisten verdächtig und schädigen den Anspruch der Bürger, über Staatshandeln zutreffend informiert zu werden. […] So schrieb der Spiegel im Februar 2016 von Gerüchten, die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe Journalisten großer Verlage ins Kanzleramt eingeladen,…

Zitiert: Das Publikum vertraut uns

Zuallererst brauchen wir in diesen Zeiten glaubwürdigen, unabhängigen Journalismus wie selten zuvor. Der kann nur in einem funktionierenden demokratischen Mediensystem existieren, und dazu braucht es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und die privaten Medien – Sie und uns. Ich sehe eine große Diskrepanz zwischen…

Zitiert: Nachrichtenmedien müssen benennen, was ist

Der Amerikanist und Demokratieforscher Johannes Völz von der Uni Frankfurt ordnet die Entwicklungen in den USA im „@mediasres“-Interview mit Sebastian Wellendorf ein. Er warnt davor, dass die mediale Gegenmacht bröckelt, dass die „Checks and Balances“ nicht mehr funktionieren und dass sich die…

Zitiert: Nahost-Berichterstattung deutscher Medien

Fast die Hälfte der Befragten hielt die Nahost-Berichterstattung deutscher Medien für wenig oder gar nicht vertrauenswürdig. In Zeiten zunehmender Angriffe auf den Journalismus kann dieser es sich nicht leisten, sich durch parteiische Berichterstattung selbst zu diskreditieren. Sicherlich spielt Rassismus eine Rolle. Ich…

Zitiert: Jeder Fehler wird so zu einem Elfmeter gegen die Glaubwürdigkeit

Vertrauen ist das höchste Gut für Medien. Dieses Vertrauen erodiert – nicht nur gegenüber öffentlich-rechtlichen Sendern, sondern grundsätzlich gegenüber der Presse. Sie steht im Kreuzfeuer von Gegnern, die unabhängigen Journalismus verachten und Medien deshalb als manipulativ und voreingenommen diffamieren. Jeder Fehler wird so zu einem Elfmeter, um die Glaubwürdigkeit zu demontieren.

Christian Meier, welt.de, 15.03.2025 (online)