Zitiert: Warum viele Menschen Medien misstrauen

In manchen Teilen der Bevölkerung, gerade auch in Sachsen, sinkt das Vertrauen in die Medienlandschaft genauso wie das in die Politik. Dieser Eindruck wird nun durch eine wissenschaftliche Studie des Instituts für Kommunikations- und Medienwissenschaften der Universität Leipzig gestützt […] Fragen an…

Zitiert: Warum man denken könnte, die Medien seien gesteuert

Wir halten es für gesetzt, dass die Redaktionen etablierter deutscher Medien weder von der Regierung gelenkt sind noch absichtsvoll manipulative Propaganda betreiben. Versetzt man sich jedoch in die Lage einer Person, die einen Konsens in Medien und Politik zu einer politischen Streitfrage…

Zitiert: Journalismus- und Demokratievertrauen in Sachsen

Sachsen ist ein Hotspot der Medienskepsis und der Zustimmung zum Rechtspopulismus. Die Autorin und Autoren geben durch 61 Tiefeninterviews mit Angehörigen verschiedenster Milieus Einblicke in die Ursachen der Entfremdung von Journalismus und Politik. Sie rekonstruieren subjektive Sinnwelten, die häufig von Distanz zu…

Zitiert: „Lügenpresse“

„Lügenpresse“ wurde 2014 das Unwort des Jahres. Genau hundert Jahre zuvor war es in völkischen Kreisen kreiert worden. Joseph Goebbels verhalf ihm durch den häufigen Gebrauch zu einer Popularität, die bis in die heutige Zeit reicht. Die Phrase blieb im Wesentlichen in der braunen Blase, aus der sie kam, und wurde in Corona-Tagen zum Marschgesang. Vermutlich kannten die meisten, die das Wort benutzten, nicht einmal dessen Ursprung. Denn zur Freiheit, wie sie sie verstanden und verstehen, gehört auch die Abwesenheit von Geschichtskenntnissen.

Frank Schumann, berliner-zeitung.de, 16.12.2024 (online)

Zitiert: Warum KI Glaubwürdigkeit nur oberflächlich prüfen kann

Nun basieren KI-Suchmaschinen wie auch Chat-GPT auf sogenannten Large Language Models (LLM). Das sind Systeme, die riesige Mengen Sprachdaten verarbeiten und so gelernt haben, das nächste wahrscheinliche Wort auszugeben. Sie spucken also plausibel klingende Wortfolgen aus. Für Emily M. Bender, Linguistik-Professorin an…