Zitat: Das Kino als ganzjähriges Festival

„Ein wirklich toll funktionierendes Kino in einer Großstadt müsste quasi ein ganzjähriges Festival sein. Es gibt Leute, die Theater, Konzerte, Messen und Kongresse organisieren – das müsste auch fürs Kino kommen. Eine Blu-Ray reicht heute aus, um 500 Menschen mit einem guten Programm zu versorgen. … Es hat sich ja eine Riesenstruktur bei den Verleihunternehmen gebildet. Und das gesamte Filmproduktions- und Förderwesen hat sich darauf eingespielt. Da ist jemand, der an der Zukunft des Kinos arbeitet, definitiv ein Outsider.“

 

 

Edgar Reitz, Berliner Zeitung, 6. April 2013, S. 25

 

Steuergelder für Serien und Soaps?

 

Damit will Medienboard-Geschäftsführer Elmar Giglinger den TV-Standort Berlin-Brandenburg stärken, teilt er Joachim Huber im Tagesspiegel-Interview mit. Dabei will er nicht als „als Geschmackspolizei fungieren. Es geht uns um die Kernfragen: Welche Formate haben die größte Chance, in Berlin-Brandenburg realisiert zu werden?“

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Zitiert: Rundfunkgebühr für guten Journalismus

 

Steffen Grimberg in der taz: „Wenn Journalismus aber so wichtig ist und ein öffentliches Gut darstellt, muss auch dieser Gedanke erlaubt sein: In Großbritannien unterstützt die gebührenfinanzierte BBC bereits die regionalen Nachrichtensendungen privater TV-Sender. Es geht um regionalen Journalismus, der hierzulande überwiegend von der Presse geleistet wird. Denkverbote, dass man die zuvorderst ja zur Finanzierung von Journalismus eingesammelten Milliarden für den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht aufteilen darf, helfen nicht weiter.

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NRW powert seine Medienstiftung

Die Filmstiftung NRW soll als schlagkräftige Medienagentur und Standortförderer ausgebaut werden. Die Landesregierung stellt in den kommenden zwei Jahren der Einrichtung zusätzliche Mittel von rund 7 Mio. Euro bereit. Damit sollen zusätzliche Schwerpunkte bei der Entwicklung von Onlinespielen, im mobilen Bereich und im Internet gesetzt werden. In Zukunft müsse man „Inhalten über alle Medien hinweg“ fördern, berichtet die FTD. Es sollen Inhalteanbieter und -entwickler im Video- und Onlinespiele-Bereich, auf Webinhalte und den mobilen Bereich gefördert werden, um eine „neue audiovisuelle Kultur“ zu etablieren.