Zitiert: Die deutsche Filmbranche ist durchsubventioniert

Man muss sich nichts vormachen: Die deutsche Filmbranche ist durchsubventioniert, das heißt, dass auch die großen Firmen nicht ohne Förderung auskommen. Constantin, Warner, Sony – sie alle haben für ihre deutschen Projekte Verleihförderung erhalten, wenn auch bisher nicht vom BKM. Ohne Förderung…

Zitiert: Filme werden ja nicht produziert, wenn das Drehbuch fertig ist

Filme werden ja nicht produziert, wenn das Drehbuch fertig ist. Sondern wenn das Geld da ist. Wenn das Budget zusammengekommen ist. Wenn Sie vier, fünf Förderungen haben, sind Sie froh, wenn Sie dieses komplizierte Gebilde endlich vollhaben. Dann geht es an den…

Zitiert: Rundfunkbeitrag als Konjunkturprogramm oder Konkursprogramm für die Filmbranche

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind ein existenziell wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Film- und Medienbranche. Sie sind die größten Auftraggeber für uns. Gerade in der aktuellen Krise wäre es fatal, wenn die Sender wegen geringerer Mittel weniger Aufträge vergeben könnten. Ihre eigenen Sparabsichten, wie…

Zitiert: Hamburg und Schleswig-Holstein als Zentrum des Kurzfilms

NRW hat den Fernsehfilm, Berlin den Kinofilm, Baden-Württemberg den Animationsfilm – wodurch zeichnet sich Hamburg-Schleswig-Holstein aus? Helge Albers: Ganz klar: Durch den Kurzfilm! Mit dem international renommierten Kurzfilmfestival und der Kurzfilmagentur hat sich Hamburg zum Epizentrum der kurzen Form entwickelt. Und mit…

Zitiert: Produzentinnen erreichen mit weniger Förderung anteilig mehr Publikum als Produzenten

Filmproduzentinnen brauchen im Schnitt deutlich weniger Fördergeld als ihre männlichen Kollegen, um mit ihren Filmen Menschen ins Kino locken. Die Zahlen stammen aus einer Untersuchung, die Joachim Huber für den Tagesspiegel ausgewertet hat. Danach werden nur 12 Prozent aller Filme allein von Frauen produziert, hingegen 57 Prozent allein von Männern (der Rest sind Gemeinschaftsproduktionen) – und das, obwohl an den Vergabestellen für die Produktionen mehr Frauen als Männer sitzen.

Joachim Huber, tagesspiegel.de, 05.03.2020 (online)