Zitiert: MFE will nicht nur Sender, sondern auch Produktionsfirmen kaufen

Der Berlusconi-Konzern greift nicht nur nach ProSiebenSat.1, sondern hat auch lokale Produktionsaktivitäten auf seiner Akquisitionsliste. Mit der Analyse von MFE startet eine DWDL.de-Reihe über den Umbruch bei fünf der größten Studios Kontinentaleuropas. … Mit 32 TV-Sendern in Italien und Spanien darf MFE…

Film-Tipp: Alrun Goettes Film “In einem Land, das es nicht mehr gibt”

Die Regisseurin Aelrun Goette erzählt von kleinen Fluchten, von Mode, Schönheit und starken „Ostweibern“. Ihr Film ist eine Einladung, genauer auf den Staat zu schauen, den es nicht mehr gibt. Das Ende muss der Anfang sein, dieser Satz von der Freiheit am…

Zitiert: Ein guter Film bleibt für immer ein guter Film

Ein guter Film bleibt für immer ein guter Film und ein schlechter Film bleibt für immer ein schlechter Film, selbst wenn er ein Event war und acht Millionen Zuschauer hatte. Fernsehen ist kein Tagesgeschäft, es ist bleibende Kultur-Herstellung wie alle Kunst.

Dominik Graf, epd medien, 2.9.2022 (online)

Zitiert: 12 Jahre, um “Lieber Thomas” zu finanzieren

Wir sind zwölf Jahre auf einer gefühlt ewigen Reise unterwegs gewesen und heute hat mich nach so vielen Jahren das Gefühl beschlichen, dass wir nur die Außendienststelle von Babelsberg sind. Das fand ich irgendwie komisch. Aber es liegt vielleicht daran, dass man für relevante, für große, für politische und wichtige Filme in diesem Land einfach nicht genug Geld zusammenbekommt. Wir haben den Film mit einem scheiß kleinen Budget gemacht und es tut mir leid, das einmal sagen zu müssen.

Till Berenbach, berliner-zeitung.de, 25.6.2022 (online)

Zitiert: Was jüngeres Publikum will

[B]esonders die Jüngeren haben sich an opulente und aufwändig erzählte Geschichten gewöhnt und erwarten sie. Man sieht es eben, ob eine Serie mit einem Budget von 50 Millionen Euro oder nur einer Million auszukommen hat. Und hier besteht ein Ungleichgewicht, das uns in den nächsten Jahren noch beschäftigen wird. Die großen US-Streaming-Anbieter wie Netflix haben die Sehgewohnheiten inzwischen bei uns entscheidend geprägt. Sie können als globale Akteure mit einem unglaublichen Budget eine Fülle Programm anbieten. Auch da müssen wir mithalten und auch dabei können Allianzen natürlich helfen.

Christine Strobl, taz.de, 19.7.2022 (online)