Zitiert: Es ist wieder Zeit für kritische Filme

Wir begreifen uns beide als politische Filmemacher. Ich habe den Eindruck, das Wertemodell der alten Bundesrepublik mit ihrer Verheißung „Wohlstand für alle“ hat sich erschöpft. Das heißt, es muss etwas Neues kommen. Aber das ist ja eine schöne Erfahrung der Ossis: Wenn ein System zusammenbricht, müssen es nicht auch die Menschen, für die geht es weiter. Wir haben gelernt, neu anzufangen.

Dieter Schumann, berliner-zeitung.de, 09.05.2026 (online)

Zitiert: Frankreich führt 20-prozentige Diversitätsklausel für Animation, kreative Dokumentarfilme und Live-Darbietungen bei Streamern ein

Das Dekret Nr. 2025-1421 vom 30. Dezember 2025, das in Anwendung der Artikel 27 und 33-2 des Gesetzes Nr. 86-1067 vom 30. September 1986 über die Kommunikationsfreiheit erlassen wurde, enthält eine dreifache Änderung des Dekrets Nr. 2021-793 vom 22. Juni 2021 über…

Zitiert: ARD versenkt sehenswerten Film im Nachtprogramm

Das ARD-Dokudrama „Führer und Verführer“: Die Genese des Hetzers Joseph Goebbles. Jedoch versenkt der Sender diesen durchaus sehenswerten Film in seinem Nachtprogramm. Und konterkariert damit seine aufklärerische Mission. […] Der Pressetext der ARD behauptet sogar, der Film suche „auf bisher nicht gezeigte…

Zitiert: Animadoks stehen zwischen den Stühlen

Wir bleiben dem Thema Animadok treu, aber die Finanzierung ist weiter schwer. Anfangs dachte ich, dass Animadoks ein erster großer Schritt Richtung Erwachsenenanimation und einfacher als ein Fictionfilm auf die Beine zu stellen sei. Das hat sich nicht bewahrheitet. Animadoks stehen zwischen den Stühlen, werden weder als „richtiger“ Animationsfilm noch als Dokumentarfilm wahrgenommen. Tatsächlich werden sie eher dem Dokumentarfilm zugeordnet, für den man von den Sendern deutlich weniger Geld erhält als für einen Fiction- oder Animationsfilm.

Ralf Kukula, blickpunktfilm.de, 03.12.2025 (online)

Zitiert: Deutschsprachigem Journalismus fehlt Verständnis der Internetkultur, beim Dokumentarfilm ist es anders

Als der Mord am rechten Internetaktivsten Charlie Kirk in der Presse aufgearbeitet wurde, zeigte sich ein erhebliches Unverständnis vieler Printmedien für digitale Zusammenhänge. Teile des deutschsprachigen Journalismus schienen nicht in der Lage, bedeutende Codes zu dechiffrieren, kannten relevante Akteur:innen maximal oberflächlich und…