Zitiert: „Betrieben westdeutsche Medien keine Propaganda?“

Lothar Loewes Antwort auf dies Interviewfrage lautet: „Doch, sicher war das so, aber es gab keine zentrale Steuerung. [W]ir Journalisten waren daran interessiert, dieses System zu schwächen.“ So seien Schwerpunkte gesetzt worden, die ein besonders schlechtes Licht auf die DDR warfen. „Das druckten wir Tag für Tag in den Zeitungen. Das war natürlich ein Kampagnen-Journalismus, den ich heute anders beurteile.“

Lutz Mükke: Korrespondenten im Kalten Krieg. Zwischen Propaganda und Selbstbehauptung. Köln: Halem, 2014. S. 33

Zitiert: Die Pathologisierung des Ostens dürfte so schnell nicht enden

Die Heroisierung von Demokratie und Marktwirtschaft und die Pathologisierung der Ostdeutschen sind zwei Seiten einer Medaille. Aber bedarf es besonderer Qualifikationen, um der Freiheit gewachsen zu sein? Mussten nicht DDR-Bürger, um im Staatssozialismus bestehen zu können, Improvisationskünstler von hoher Enttäuschungsresistenz mit der…

Zitiert: Verblühte Presselandschaften in Ostdeutschland

Weitgehend in Vergessenheit geraten ist hingegen die Geschichte des Medienaufbruchs in der DDR. Anfang 1990 entstanden mehr als 100 neue Zeitungen, viele nannten sich „andere Zeitung“. …. Die Kommunikationswissenschaftlerin Mandy Tröger hat zu den Zeitungsneugründungen in der DDR geforscht. „Im März haben…