Zitiert: rbb-Skandal – wichtige Fragen werden bisher nicht gestellt

Der Skandal um die „Luxus-Intendantin“ (Bild) Patricia Schlesinger wird nur deshalb so aufgeblasen, weil hier zwei Berliner Clans um das gleiche Revier kämpfen: auf der einen Seite der Springer-Konzern, der schon immer ins TV-Geschäft wollte, aber wegen der erdrückenden öffentlich-rechtlichen Konkurrenz und…

Zitiert: rbb geht auf Verlage zu

Im juristischen Streit mit fünf regionalen Zeitungsverlagen ist der rbb auf die klagenden Verlage zugegangen. Der rbb hat seine Berufung gegen ein Urteil des Potsdamer Landgerichts zurückgenommen. Damit endet ein jahrelanger Rechtsstreit über die Online-Nachrichtenangebote unter rbb24.de. Das Landgericht Potsdam hatte zuletzt…

Zitiert: Neue Medienstrategie des Kanzlers

Aufgefallen ist in den vergangenen Tagen, dass Scholz – in starkem Kontrast zu seiner Vorgängerin Angela Merkel – die Medien des Springer-Verlags mit zahlreichen Interviews bediente. Hinzu kam ein intensiv diskutierter Auftritt in der vor allem von der Bild-Zeitung betriebenen Fernseh-Gala „Ein Herz für Kinder“ im ZDF. Scholz ließ sich dort auch umstandslos in der Nähe von Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner ablichten, der die politische Konstellation, in der Scholz immerhin Vizekanzler war, vor einiger Zeit als „neuen DDR Obrigkeitsstaat“ bezeichnet hatte.

Nico Fried, sueddeutsche.de, 13.12.2021 (online)

Zitiert: Wen braucht Olaf Scholz? BILD oder Wissenschaftler?

Es will ja scheinen, als würde der designierte Bundeskanzler das Mantra seines Vor-Vor-Gängers Gerhard Schröder aufnehmen, der mit „Bild, BamS und Glotze“ regieren wollte. Angela Merkel wollte das nicht und regierte 16 Jahre lang. Olaf Scholz hat bislang keine Gelegenheit ausgelassen, um…

Zitiert: Mathias Döpfner enteignet Springer

Der Einzige, der je „Springer enteignet“ hat, ist Mathias Döpfner. Bisher 22 Prozent und die Stimmrechte von Friede Springer obendrauf. Enkeltrick oder: Dutschke, nimm dies! Und bei Bild geht’s zu, wie sich kleine Bild-Redakteure die Kommune1 immer zusammenfantasiert haben. An der Spitze all dessen vertritt Döpfner Auffassungen, die aus anderem Munde als extrem bis extremistisch gälten. Die Antwort: „Pressefreiheit existiert, ab 1 Mrd. € Privatvermögen“ ist unbefriedigend.

Friedrich Küpperbusch, taz.de, 24.10.2021 (online)