Zitiert: Öffentlich-rechtliche Sender als Institutionen zur Stärkung der Volkssouveränität

Solche analogen Situationen auch außerhalb der experimentellen Situation, nicht nur punktuell und als Ausnahme, darin läge vielleicht eine Zukunft öffentlich-rechtlicher Anstalten, die sich als „Institution zur Stärkung der Volkssouveränität“ verstünden. Es erforderte allerdings ein erweitertes Berufsbild des Journalisten: Er müsste sich als Öffentlichkeitsarbeiter verstehen und einen partiellen Exodus aus den vielleicht zu groß gewachsenen Funkhäusern, in Pop-up-Redaktionen in einem Landkreis etwa, in der Kuration von „dritten Orten“. Vielleicht auch in spektakulären Begegnungen der Bürger mit sich selbst.

Mathias Greffrath, taz.de, 27.05.2026 (online)

Zitiert: Beitrag der ÖR-Sender für eine aufgeklärte Öffentlichkeit

Die öffentlich-rechtlichen Sender tun sich schwer dabei, gegen die Algorithmen der Plattformen und ihre kommerzielle Logik zu bestehen. Doch es gibt Auswege. […] Kurz gesagt: Welche bürgerschaftlichen Eigenschaften sind für eine wirksame Selbstverwaltung erforderlich, und wie lassen sich diese Eigenschaften angemessen entwickeln…

Zitiert: Macht oder Aufklärung

Es gab den einen oder anderen Fall, bei dem das, was man berichtete, zu Konsequenzen führte. Aber ich habe dabei nie ein Gefühl von Macht gespürt. Ich bin der Meinung, die Aufgabe des Journalisten ist es, aufzuklären.“

Ulrich Wickert, sueddeutsche.de, 14.12.2025 (online)

Zitiert: Schämt man sich bei der ARD für Bach?

Da sind einige der besten Schauspieler des deutschen Gegenwartskinos versammelt; da bietet man mit Sten Mende einen Kameramann auf, der Sinn für Licht, Komposition und kindliche Perspektive hat – und dann fehlt es an Respekt für die Andersartigkeit alter Mentalitäten. Hält man…