Der Bundestag debattierten am 21. Februar einen Antrag von CDU und FDP zum deutschen Kinderfilm.
Hier der Antrag: Originäre Kinderfilme aus Deutschland stärker fördern
Der Antrag wurde in die Ausschüsse überwiesen.
Der Bundestag debattierten am 21. Februar einen Antrag von CDU und FDP zum deutschen Kinderfilm.
Hier der Antrag: Originäre Kinderfilme aus Deutschland stärker fördern
Der Antrag wurde in die Ausschüsse überwiesen.
„Am Ende ist es so, wenn zwei Prozent der Bevölkerung unseren Film richtig toll finden und ins Kino gehen, dann haben wir 1,6 Mio. Zuschauer. Das heißt, dass 98 Prozent der Leute in Deutschland nicht in diesem Film waren. … Wir reden also über ganz verschwindend kleine Minderheiten. Man kann überhaupt keine Kunst machen, die nicht von der überwältigenden Mehrheit der Leute abgelehnt oder zumindest nicht wahrgenommen wird. …
Ein Film, der gefloppt ist, wurde nur von 0,1 Prozent der Leute gesehen – und der erfolgreiche von einem Prozent der Leute gesehen. Diese 0,9 Prozent sind der Unterschied.“
Sven Regener, Blickpunkt:Film 8/13, S. 16
Erstmals seit 13 Jahren ist der weltweite Verkauf von Musik wieder gewachsen, meldet die Süddeutsche Zeitung. Der Umsatz sei 2012 um 0,3 Prozent auf 16,5 Milliarden US-Dollar (12,6 Milliarden Euro) gestiegen, vermeldete ihr Verband IFPI. 1999 lag der der Umsatz bei 27,8 Milliarden US-Dollar gelegen. Mehr als ein Drittel, 34%, wurde über den Verkauf im Internet erwirtschaftet.
Der Verband forderte allerdings die Politik auf, noch radikaler gegen illegale Download-Plattformen vorzugehen.
FK: Wie ist es denn aus Ihrer Sicht grundsätzlich um das Dokumentarische im deutschen Fernsehen bestellt? Viele Kollegen klagen ja über gestrichene Sendeplätze und drastisch gekürzte Etats.
Hoesch: Ich empfehle all diesen Klagenden einen Besuch im Ausland. Wenn man sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen in den USA, in Frankreich, Italien oder im stets so gepriesenen Großbritannien anschaut, dann wird schnell deutlich, dass unser Fernsehen hinsichtlich seiner Breite und Tiefe absolut einmalig ist. Es gibt spezielle Leuchttürme, die vielleicht anderswo noch heller leuchten, doch das sind Einzelsegmente. Leider ist den meisten Gebührenzahlern überhaupt nicht bewusst, welch tolles Fernsehen sie mit ihrem Geld finanzieren. Weiterlesen Dokumentiert: Leopold Hoesch zur Lage des Dokumentarfilms und zum Agieren der Sender
„Fernsehen zu festen Sendezeiten ist von gestern“, so Daniel Bouhs in der Frankfurter Rundschau. „Quote machen Sendungen heute oft im Netz. Sinnvoll gemessen wird das aber bislang nicht – zum Nachteil für jüngere Formate“, stellt Johannes Boie in der Süddeutschen Zeitung fest.