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Schlupflöcher durch die Paywall

 

Viele Verlage „bieten“ Schlupflöcher durch ihre Paywall an. Ein Grund: Zufällige Besucher sollen nicht gleich abgeschreckt werden. US-Zeitungen haben ein weiteres Modell entwickelt: Bei Nutzung des Wlans in bestimmten Cafés kann man eine bestimmte Anzahl von Artikeln kostenlos nutzen. Kunden der Café-Kette Starbucks können über das freie Wlan in den Filialen zusätzlich zu den zehn freien Artikeln pro Monat weitere 15 pro Tag kostenlos zu lesen.

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Dokumentiert: ARD-Vorsitzender Lutz Marmor zur Transparenz

 

Im Interview mit dwdl.de sagte Lutz Marmor, dass er gern veröffentlichen würde, „was eine Sendeminute „Tagesschau“, „Tatort“ oder „Klein gegen Groß“ kostet.“ Dazu wolle er neben den Gesamtausgaben auch aufschlüsseln, „welche vielfältigen Leistungen dort jeweils einfließen. Nehmen Sie etwa ein ARD-Auslandsstudio, das einen Beitrag für die „Tagesschau“ liefert. Dessen Kostenstruktur kann mitunter sehr komplex sein, weil dasselbe Thema in anderer Form auch noch für den „Weltspiegel“ oder für „NDR aktuell“ aufbereitet wird.“ Man könne so „für jedes Genre Kosten-Transparenz schaffen“. Es gebe allerdings ein Problem. Man müsse sich vorher in der ARD einigen, „da viele Sendungen ja gemeinschaftlich finanziert werden“. Weiterlesen Dokumentiert: ARD-Vorsitzender Lutz Marmor zur Transparenz

Presseförderung. Beispiele aus Europa

Der in der NZZ gegebene Überblick verdeutlicht, dass es in Europa an Möglichkeiten zur direkten Presseförderung wahrlich nicht mangelt. Angesichts des wachsenden Stellenwerts des Internets scheint eine Produktionsförderung weitaus zukunftsgerichteter als eine Vertriebsförderung. Damit können neben Zeitungen auch neue journalistische Online-Angebote unterstützt werden, die in ihren Regionen zu einer neuen Medienvielfalt beitragen. Aber auch die Unterstützung von Projekten (beispielsweise für die Transformation bestehender Medien) kann helfen, die Medienkrise zu bewältigen.

 

 

Dokumentiert: Debatte über Reform der Gremien von ARD und ZDF

Die Otto Brenner Stiftung (OBS) ließ von Fritz Wolf die Arbeit der Rundfunkgremien analysieren und Reformbedarf skizzieren. „Rundfunkgremien sollten wesentlich transparenter als bisher arbeiten. Der Einfluss der Parteien und vor allem des Staates auf die Rundfunkgremien muss zurückgedrängt werden. Und die Arbeit der Rundfunkräte sollte auch im Interesse der Sender selbst deutlich professionalisiert werden.“ Das sind drei der Ergebnisse der Studie „Im öffentlichen Auftrag“.

 

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Zitat: Prism-Debatte offenbart Unkenntnis über die Natur moderner IT-Architekturen

 

Hans Thomas Vogler: „In der vernetzten Computerwelt hat sich über die letzten Jahre nämlich ein unmerklicher, aber grundlegender Wandel vollzogen, der zwar unser aller Medienrealität längst maßgeblich bestimmt und dominiert, den wir in großer Mehrheit bewusst aber noch gar nicht nachvollzogen haben und folglich auch nicht wirklich wahrnehmen oder gar objektiv bewerten können. … Weiterlesen Zitat: Prism-Debatte offenbart Unkenntnis über die Natur moderner IT-Architekturen