Neueste Beiträge

Zitat: Über die Krise eines filmischen Paradigmas und mögliche Konsequenzen

„Die Filmindustrie erhält eine gigantische Summe für Arbeiten, die das Publikum kaum mehr annimmt. … Die Frage, die uns heute beschäftigen müsste, lautet: Wie erzählt man Kollektive? Wo ist die Drehbuchlehre, die das Wirken der großen Systeme und Strukturen beschreibt? Wie behaupten…

Rundfunkbeitragsbefreiungen machen 1,29 Euro je Zahler aus

Der sich aus den privaten Beitragsbefreiungen bzw. -ermäßigungen für die Rundfunkanstalten ergebende Beitragsausfall beläuft sich auf ca. 597,1 Mio. Euro im Jahr (ausgehend von den privaten Beitragssachverhalten mit Stand 31. Dezember 2014 ohne Berücksichtigung von Bestandsveränderungen im Laufe des Jahres).

Ohne die Gewährung von Befreiungen oder im Falle der Übernahme der Kosten durch Dritte könnte der zum 31. Dezember 2014 gültige Monatsbeitrag von 17,98 Euro bei unveränderten Beitragserträgen um rd. 7,17 % bzw. 1,29 Euro gesenkt werden.

 

Geschäftsbericht des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio für das Jahr 2014 auf Seite 39 (pdf)

Warum die Filmbranche nicht mit einer Stimme spricht

Es gibt im Bereich der Produzenten drei Gruppen. Eine Gruppe sind

  • die fest im Fernseh- bzw. Kinogeschäft verankerten Produzenten, die sich im Rahmen der traditionellen Verwertungsketten refinanzieren,
  • die senderabhängigen Unternehmen, die sich aus denselben Quellen finanzieren, aber auch durch intransparente Auftragsvergaben durch ihre Mütterhäuser ein eigenes Geschäftsmodell haben,
  • die unabhängigen Produzenten, die versuchen, für ihre einzelnen Filme Geld (TV, Filmförderung, Crowdfunding) aufzutreiben und Teile der Finanzierung über Gagenrückstellung selber einbringen.

Die Interessen der ersten beiden Gruppen unterscheiden sich von der dritten Gruppe.

MDR mit Korrektur-Seite

Mit dieser neuen Rubrik wolle man „im Sinne einer weiteren Verbesserung der Transparenz im MDR den Umgang mit Fehlern im Programm noch nachvollziehbarer zu gestalten“, erklärte am 11. April mit Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi einer der fünf Programmdirektoren des MDR.

„Zu den fehlerhaften Inhalten, die in der neuen Rubrik künftig angezeigt und korrigiert werden, können beispielsweise faktische Fehler in Moderations- und Beitragstexten oder fehlerhafte Zusammenhänge und Bildsequenzen gehören. Die Richtigstellung wird möglichst zeitnah erfolgen. Alle Korrekturen werden chronologisch aufgelistet und zwölf Monate vorgehalten.“

 

Korrektur-Seite (online)

ORF legt öffentlich-rechtliche Rechenschaft ab

Der ORF hat am Freitag den Public Value Bericht für das Jahr 2015/16 vorgelegt. Dieser soll darstellen, wie der öffentlich-rechtliche Auftrag erfüllt wird. Für den ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz ist laut Kronenzeitung dies “ein Instrument haben, mit dem sich die Qualität belegen lässt.“…