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Historie des „Begriffs“ Lügenpresse und aktuelle medienkritische Debatten

Der Vorwurf der Lügenpresse ist nicht neu. Den Vorwurf, die Presse würde lügen, gab es schon vor über 200 Jahren, der Begriff „Lügenpresse“ vor fast genau 100 Jahren erstmals in einer Publikation öffentlich verwendet. Neu ist, in welchem politischen Kontext er gebraucht wird. Spannend ist, dass die Zensur lange als Mittel galt, die Zeitungen vom Lügen abzuhalten.

 

Im Rahmen der Linken Medienakademie hielt ich am Montag, 23.9.2015, in dem Räumen der Humboldt-Uni einen Einführungsvortrag zur Historie des Begriffs der „Lügenpresse“.

 

Vortrag in Langform – das gesprochene Wort war kürzer – zum Download (pdf)

ZDF-Intendantenwahl: Zahl der Gegenstimmen in vier Jahren vervierfacht

Thomas Bellut bleibt ZDF-Intendant, titelt der Kölner Stadtanzeiger.

 

„Die Entscheidung fiel dem Fernsehrat nicht schwer. Bellut war der einzige Kandidat“, berichtet die Berliner Zeitung.

 

„Seine zweite Amtszeit beginnt 2017: Als eine zentrale Aufgabe sieht Bellut, jüngeres Publikum stärker anzusprechen. Man könne sich nie sicher sein, die „Akzeptanz von Generation zu Generation übertragen“ zu bekommen“, stellt die Süddeutsche Zeitung fest. Weiterlesen ZDF-Intendantenwahl: Zahl der Gegenstimmen in vier Jahren vervierfacht

Zitiert: Ist die Zukunft des Lesens holzfrei?

Dies entwickelt Dana Buchzik in einem Essay in der Süddeutschen Zeitung  (07.08.2015).

 

„Mittlerweile sind die Buchkäufe im deutschsprachigen Raum seit Jahren rückläufig; die Lesezeit aber hat zugenommen.“ So sei diese von 66 Minuten im Jahre 2000 auf 101 Minuten im Jahre 2010 gestiegen, schreibt sie unter Verweis auf Sigrid Fahrer von der Stiftung Lesen. Die Stiftung habe allerdings ihren Lesebegriff erweitert: „Während die ersten Leseforscher in den Fünfzigerjahren ausschließlich Bücher berücksichtigten, wurden im Lauf der Zeit auch Heftromane, Comics und schließlich selbst Chatnachrichten in die Erhebungen einbezogen.“

 

Zum Nachlesen (online)

Dokumentiert: Ab sofort können sich Veranstalter zum vierten KURZFILMTAG am 21. Dezember 2015 anmelden

Der KURZFILMTAG startet in seine vierte Runde. Während der kürzeste Tag des Jahres noch mehr als drei Monate entfernt ist, laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Ab sofort können sich Veranstalter im virtuellen Koordinationsbüro unter www.kurzfilmtag.com anmelden. Neu sind in diesem Jahr nicht nur Logo, Motiv und Spot, sondern auch die Initiative „Wir zeigen’s Euch!“, die für die junge Seite des KURZFILMTAGES steht. Weiterlesen Dokumentiert: Ab sofort können sich Veranstalter zum vierten KURZFILMTAG am 21. Dezember 2015 anmelden

Zitiert: Es fehlt eine Rezensionskultur für digitale Spiele

Peter Tscherne von der Stiftung Digitale Spielekultur „setzt sich für ein höheres Niveau bei der Rezeption von Computerspielen ein und sieht hier für die Gamesbranche Chancen, von den Buchverlagen zu lernen. Weder werden in Deutschland Spiele regelmäßig rezensiert – selbst Fachpublikationen wie die Zeitschrift WASD leisten dies nur im Ansatz -, noch gibt es eine öffentliche Debattenkultur.“ Er versuche „seit einigen Jahren, Formate nach Vorbild des Literarischen Quartetts zu etablieren.“

 

Nicolaus Freund, Süddeutsche Zeitung, 07.08.2015 (online)