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Auswirkungen von ökonomisch prekären Beschäftigungsverhältnissen auf Medieninhalte

In der Forschung können wir dann untersuchen, wie etwa ein ökonomisch prekäres Beschäftigungsverhältnis einer Journalistin oder eines Journalisten auch Auswirkungen auf die Medieninhalte hat, die diese produzieren. Aber auch, dass die Werbefinanzierung vieler Medien den gesellschaftlichen Diskurs beeinflusst und dies letztlich auch demokratische Prozesse schwächt.

 

Sebastian Sevignani, Telepolis, 18.07.2017 (online)

Informationsgrafiken zur Allzweckwaffe in vielen Kommunikationskanälen

Im medialen Überangebot ist Aufmerksamkeit heute eine teuer gehandelte Ware, und wieder sind Informationsgrafiken zur Allzweckwaffe in vielen Kommunikationskanälen geworden. Im Idealfall vermögen sie zwei Dinge elegant zu kombinieren: sie sind visuell attraktiv, und sie machen schwierige Themen verständlich. Kein Wunder, dass…

Funktion der Medien im Kapitalismus (nach Horst Holzer)

Medien und Kommunikation im Kapitalismus spezifische Funktionen erfüllen. Sie sind eine profitable Anlagesphäre, sie verbreiten ein allgemeines Konsumklima, damit immer mehr Produkte möglichst profitabel verkauft werden können, sie legitimieren die Herrschaft des Kapitalismus als einer Ideologie der grenzenlosen Verwertung möglichst aller Lebensbereiche…

Italien führt Quote für einheimische Produktionen ein

Italien will dem einheimischen Film- und Serienmarkt per Gesetz mehr Sendezeit einräumen. Ab 2020 sollen in den On-Demand-Angebote und in den TV-Angeboten, und hier auf Prime-Time-Sendeplätzen (18 bis 23 Uhr) auf allen Fernsehkanälen einheimische Produktion in festgelegter Regelmäßigkeit laufen. Das Dekret unterscheidet zwischen Kommerz- – und öffentlichen Rundfunk. So müsste beispielsweise ein Privat der Verordnung nach künftig mindestens einmal pro Woche eine italienische Produktion zur besten Sendezeit ausstrahlen. Öffentlich-rechtliche Sender wie zum Beispiel RAI hingegen müssen sogar zwei Sendeplätze freihalten. Weiterlesen Italien führt Quote für einheimische Produktionen ein

Warum die Angabe von Wählerwanderungen unseriös ist

Die Berechnungen zu den Wählerwanderungen beruhen auf Selbstauskünften der Befragten und unterstellen neben wahrheitsgemäßen Angaben auch ein entsprechendes Erinnerungsvermögen. Eine im August 2017 veröffentlichte Wiederholungsbefragung von YouGov des Befragungspanels von 2013 ergab, dass fast 40% 2017 ihr Wahlverhalten von 2013 nicht mehr richtig erinnerten oder wiedergaben. Die im folgenden wiedergegebenen Zahlen unterstellen also neben der wahrheitsgemäßen Angabe auch eine Gleichverteilung der Erinnerungslücken über alle Parteien …

 

Horst Kahrs, 26.09.2017 (pdf, S. 21, online)