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Zitat: Unbekannte Drehbuchautoren – Die Tragik des versteckten Autorendaseins

“Die meisten Drehbücher werden geschrieben, ohne dass sie je realisiert werden. Etwa 800 Autoren leben in Deutschland vom Schreiben für Film und Fernsehen. Anfänger sollten mit fünf bis zehn Jahren rechnen, bevor sie sich vielleicht etablieren können. Sie müssen an mehreren Projekten…

Zitat: Wie sich die Hollywood Academy verändern würde

„Zu viele weiße alte Männer würden entscheiden, hat man der Hollywood Academy bei der Oscar-Vergabe mal wieder vorgeworfen. Nun hat man sich eine Menge neuer Mitglieder geholt. Die Probleme der Filmindustrie sind so aber nicht zu lösen. Hätte die Academy die gesamte…

ARD und ZDF unter einem Dach ist kein AfD-Vorschlag

So einige sind der Meinung, die Zusammenlegung von ARD und ZDF sei ein AfD-Vorschlag. Doch die AfD vorgeschlagen, die Zahl der Programme zu reduzieren. Sie wolle zwei steuerlich finanzierte Rundfunk-Sender. Der bisherige Rundfunkbeitrag soll wegfallen. Mit der Steuerfinanzierung entsteht ein staatlich kontrolliertes Fernsehen und Radio, da dann Regierung und Parlament mit jedem Haushalt neu über die Finanzierung der Sender entscheiden. Bei einer direkten Steuer-Finanzierung ist die Abhängigkeit von der Regierung größer beim beitragsfinanzierten Fernsehen.

Die Sender zu fusionieren, das ZDF zu privatisieren, das ERSTE einzustellen sind keine neuen medienpolitischen Ideen. Entsprechend hatten sich die Ministerpräsidenten Edmund Stoiber und Kurt Biedenkopf schon 1995 geäußert. Leicht verändert legten Edmund Stoiber, Georg Milbradt und Peer Steinbrück 2003 ähnliche Vorschläge auf den Tisch. Weiterlesen ARD und ZDF unter einem Dach ist kein AfD-Vorschlag

Zitat: Facebooks Aufmerksamkeits-Maximierungs-Strategie

Wer die Suchtgefahr maximieren wolle, müsse die Aktion eines Nutzers (das Aktualisieren einer Webseite, das Öffnen der Facebook-App) mal belohnen, mal ins Leere laufen lassen. „Die Suchtgefahr ist am stärksten, wenn die Belohnungsrate am deutlichsten variiert.“ Wer nicht weiß, wann die nächste Belohnung fällig ist, schaut öfter nach.

 

Hakan Tanriverdi, Süddeutsche Zeitung, 08.06.2016 (online)