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Mehr Informationen bei ProSiebenSat.1 würde Gewinn nur unwesentlich schmälern

Man kann ja viele Gründe anführen, warum private Rundfunksender teilweise über den Rundfunkbeitrag finanziert werden sollten, wie es ProSieben-Sat1-Vorstand Conrad Albert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung getan hat (Zitate z.B. hier):

  • weil sie mit ihren Nachrichtensendungen mehr junge Menschen erreichen als ARD und ZDF (was nicht stimmt),
  • weil sie für das junge Publikum die mediale Grundversorgung übernehmen ( aber gehen die nicht fast alle ins Internet?),
  • weil die Finanzierung nicht an der Institution, sondern an den Inhalten festgemacht werden sollte (Sollen dann auch Zeitungen und Internetangebote Beitragsmittel erhalten?)

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Zitiert: Castorfs Voksbühne war revolutionär, zugleich konservativ

Castorfs Voksbühne war revolutionär, zugleich konservativ als Bewahrerin der Tradition des klassischen Sprechtheaters und Ensembletheaters. Inhaltlich verband sie Analyse und Position (wenn man so will: Hegel) mit Provokation, nihilistischer Infragestellung, mit Klamauk, Ironie und Wahnsinn (wenn man so will: Nietzsche). Castorf Volksbühne…

Zitiert: ARD und ZDF sollen „Feldwege“ der Quote … meiden

In einem Lied der Kubanischen „Buena Vista Social Club“ wird davor gewarnt, im Leben die sichere Straße zugunsten der Verlockungen eines Feldweges zu verlassen. Dieses Motto kann durchaus auf unsere Frage nach dem publizistischen Qualitätsbeitrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der Zukunft übertragen…